azur Awards 2026: Clifford Chance erhält den azur Award Arbeitgeber des Jahres

Die azur-Redaktion hat die Gewinner der azur Awards 2026 bekannt gegeben. Im Rahmen einer Abendveranstaltung in Köln wurden insgesamt vier Trophäen an die Gewinner überreicht.

Clifford Chance bekam die Trophäe für den Arbeitgeber des Jahres. Die Kanzlei hat in der azur-Umfrage in allen Kategorien allerbeste Noten erhalten. Die Associates lobten die Arbeitsatmosphäre, den Teamzusammenhalt und die Kanzleikultur. Zur Begründung verwies die azur-Redaktion auf die etablierte Ausbildung, die prestigeträchtige Großmandate mit eigenverantwortlichen Projekten verbinde. Auch frühe Auftritte vor Gericht und ein internationales Vernetzungsprogramm gehörten dazu. Die Noten für Betriebsklima, Personalführung und Kommunikation seien herausragend. Hier geht es zum Top-Arbeitgeber-Porträt Clifford Chance in azur100.

Poellath wurde mit dem azur Award Karriereförderung ausgezeichnet. Die Kanzlei ernannte in diesem Jahr zwölf neue Partner und Counsel aus den eigenen Reihen. Bereits früh würden Berufseinsteiger zum eigenständigen Kontakt mit Mandanten ermuntert, so die azur-Redaktion. In den ersten drei Berufsjahren sieht das Ausbildungsprogramm 600 Stunden Training vor. Zum Programm für Non Legal Skills, das zuletzt um neue Wahlmodule ergänzt worden sei, komme ein Ausbildungsangebot explizit für M&A-, Private-Equity- und Venture-Capital-Anwälte. Die Zufriedenheit der Associates mit dem Weiterbildungsangebot liege seit Jahren weit über dem Durchschnitt. Hier geht es zum Top-Arbeitgeber-Porträt Poellath in azur100.

Den azur Award Innovation erhielt Osborne Clarke. Die Kanzlei bietet ihren Associates ein KI-Secondment bei der Legal-Tech-Tochter OC Services an. Dabei verbringen die Nachwuchsjuristen bis zu drei Monate gemeinsam mit Legal Engineers, Projekt- und Produktmanagern an der Entwicklung und Implementierung von KI-Systemen für ihre eigene Praxisgruppe. Die Associates zeigten sich in der Umfrage begeistert von dieser Möglichkeit. Sie bescheinigten der Kanzlei ein erstklassiges KI- und Tech-Team, viele Anknüpfungspunkte im Alltag und eine Vorreiterrolle. Osborne Clarke bringe ihrem Nachwuchs Zukunftstechnologien nicht nur theoretisch näher, sondern lasse ihn hautnah mitarbeiten. Hier geht es zum Top-Arbeitgeber-Porträt Osborne Clarke in azur100.

Den azur Award Region erhielt die Münchner Kanzlei Lark. Die junge Kanzlei hebe sich vom Großkanzlei-Standard ab: keine starren Vorgaben bei abrechenbaren Stunden oder Urlaubstagen, Homeoffice nach Bedarf. In der azur-Umfrage erhielt Lark Top-Noten für Arbeitsinhalte, Gehalt und Work-Life-Balance. Dass Lark bereits den dritten Associate zum Counsel befördert habe, zeige, dass Aufstieg kein leeres Versprechen sei. Auch um Referendarinnen und Referendare kümmere sich die Kanzlei vorbildlich. In Rekordzeit habe sie ein Ausbildungskonzept entwickelt, das über die klassische Station hinausgehe: Weiterbildungen auch nach der Station, Pro-Bono-Mandate und persönliches Mentoring inklusive. Hier geht es zum Top-Arbeitgeber-Porträt Lark in azur100.

Umfrage unter 5.400 Nachwuchsjuristen

Der Recherche liegen die Ergebnisse der Associate- und Bewerber-Umfragen zugrunde, an denen rund 5.400 junge Juristinnen und Juristen teilgenommen haben. Zudem wertet die azur-Redaktion Informationen der Arbeitgeber aus und führt Recherche-Gespräche.

Zeitgleich mit der Verleihung erscheint die neue Ausgabe der azur100 für 2026. Darin stellt die Redaktion 100 juristische Arbeitgeber vor, darunter die Top 50 aus dem JUVE Handbuch Wirtschaftskanzleien sowie Rechtsabteilungen aus Unternehmen, starke regionale Kanzleien und solche, die für bestimmte Beratungsdisziplinen stehen. Hier geht es zu den Top-Arbeitgebern online.

Alle Infos zu den azur Awards, den weiteren Nominierten und ausführlichen Entscheidungsgründen finden sich hier.


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