Attraktive Arbeitgeber in Norddeutschland

Für Bewerberinnen und Bewerber, die das Ziel haben, im Norden beruflich Fuß zu fassen, geht selten ein Weg an Hamburg vorbei. Doch auch in anderen Städten wie Bremen oder Schwerin haben sich attraktive Arbeitgeber angesiedelt, wie die Bewertungen der azur100 zeigen. Und selbst in Schleswig-Holstein gibt es einen Platzhirsch.

Wer sein Studium abgeschlossen hat, findet danach in Norddeutschland viele Karriereoptionen. In Hamburg, Bremen oder Schleswig-Holstein steht die juristische Beratung rund um die Energiewende hoch im Kurs.

Mandanten aus dem Mittelstand

Die Mandanten vieler Kanzleien in Hamburg kommen häufig aus dem gehobenen Mittelstand in und um die Hansestadt. Dieser Mandantenstamm lässt sich oft in mehreren Rechtsgebieten beraten. Nicht selten entstehen feste Mandatsbeziehungen, die Jahrzehnte andauern.

Neben den Großkanzleien hat sich in Hamburg längst eine Reihe von mittelgroßen und kleineren Sozietäten etabliert. Mit den Gehältern der Großen können und wollen kleine Einheiten zwar nicht immer mithalten, punkten dafür aber oft mit einer ausgewogenen Work-Life-Balance.

Unter den Top-Arbeitgebern in Norddeutschland ist eine der ältesten Kanzleien Hamburgs. Esche Schümann Commichau gilt als Traditionshaus vor Ort. Die multidisziplinäre Kanzlei fördert die Zusammenarbeit von Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern mit den Juristinnen und Juristen von Beginn an. Ein eigener Campus ermöglicht den Associates eine Vielzahl an Fortbildungen. Esche fördert zudem weitere juristische Qualifikationen wie etwa ein LL.M.-Studium oder einen Fachanwaltslehrgang.

Neben Hamburg ist Möhrle Happ Luther ebenso in Schwerin vertreten und ist damit der einzige der Top-Arbeitgeber mit einem Büro Mecklenburg-Vorpommern. Bei der Kanzlei steht ebenfalls multidisziplinäres Arbeiten auf dem Programm. Ein großer Anteil der Mandanten sind inhabergeführte oder mittelständische Unternehmen. Möhrle Happ Luther bietet dem Nachwuchs ein ausgeklügeltes Ausbildungsprogramm, das sie in einer Akademie bündelt. Dort können auch Kurse zu Soft Skills, wie etwa Kommunikation, absolviert werden.

Eigene Initiative gefragt

Ein weiterer Top-Arbeitgeber im Norden ist Blaum Dettmers Rabstein. Die Kanzlei betreibt Büros in Hamburg und Bremen. Sie ist tief verwurzelt bei mittelständischen Mandaten in Norddeutschland, zugleich aber auch international tätig, insbesondere bei Transaktionen im Transportrecht. Für ihre jungen Juristinnen und Juristen bietet sie viel Freiraum für die Karriereentwicklung: Es gibt keine festen Karrierepfade. Damit ist die eigene Initiative gefragt. Die gleichzeitig frühe Möglichkeit, im Mandat Verantwortung zu übernehmen, unterstützt die eigene Entwicklung.

Mit BRL Boege Rohde Luebbehuesen ist ein weiterer attraktiver Arbeitgeber im Norden vertreten. In ihren Büros in Hamburg und Hannover arbeiten Juristinnen und Juristen zusammen mit Wirtschafts- und Steuerberatern. Typisch MDP-Kanzlei ist auch BRL stark bei mittelständischen Mandanten vertreten. Sie berät insbesondere in den Rechtsgebieten Immobilien-, Insolvenz- und Arbeitsrecht sowie bei Transaktionen. Neben einem strukturierten Ausbildungsprogramm vergibt die Kanzlei an Associates einen besonderen Akquisebonus: Gewinnt ein Associate einen neuen Mandanten, fließen jährlich 4 Prozent vom tatsächlich erzielten Nettoumsatze aufs eigene Konto.

Auf nach Schleswig-Holstein

Wen es ganz in den hohen Norden zieht, der könnte bei Brock Müller Ziegenbein Anschluss finden. Die Kanzlei zählt zu den größten Sozietäten in Schleswig-Holstein und betreibt dort gleich vier Büros: Flensburg, Kaltenkirchen, Kiel und Lübeck. In der Beratung ist BMZ breit aufgestellt, unter anderem im Kartell-, Beihilfe-, Arbeits- und Gesellschaftsrecht. Die Mandantschaft ist ebenfalls mittelständisch geprägt. Junge Juristinnen und Juristen erwartet eine individuelle und praxisnahe Ausbildung. Fast alle absolvieren einen Fachanwaltslehrgang für eine frühe Spezialisierung. Zudem ernennt die Kanzlei regelmäßig Partner aus den eigenen Reihen.


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