Schmidt von der Osten & Huber
Top-Arbeitgeber: GesellschaftsrechtTradition trifft Exzellenz. Mitten im Ruhrgebiet, mittlerweile in einem modernen Gebäude in der Nähe des Hauptbahnhofs in Essen, ist Schmidt von der Osten & Huber (SOH) seit nunmehr 75 Jahren verwurzelt. Das rund 40-köpfige Anwaltsteam berät thematisch breit sowohl Mittelständler als auch Konzerne. Neben dem Gesellschaftsrecht gehören Transaktionen genauso zum Kerngeschäft wie Arbeits-, Immobilien- und Öffentliches Recht. Wer mit SOH als Arbeitgeberin liebäugelt, sollte – wie bei Großkanzleien – zwei Prädikatsexamen mitbringen, wird dafür aber auch ähnlich gut wie in Großkanzlei entlohnt. Der größte Unterschied zu den meisten Wettbewerbern: Die Associates sind hier in vielerlei Hinsicht sehr zufrieden und das schon seit Jahren. Mit 52 Wochenarbeitsstunden laut azur-Umfrage liegen sie genau im Umfragedurchschnitt, geben für ihre Work-Life-Balance und ihre Arbeitsbelastung aber überdurchschnittlich gute Noten. Ebenso gut sieht es mit der Internationalität und dem Niveau der Arbeit aus. Das Klima in der Kanzlei loben gleich mehrere Umfrageteilnehmer. So ist von „herausragender Stimmung und super Teamspirit bei gleichzeitig hohem juristischen Niveau“ die Rede, von „gemeinschaftlichem Miteinander“ und einem kanzleieigenen Fitnessstudio, das „wirklich gut“ sei.
Echte Partnerschaft. Ungewöhnlich ist auch, dass die Mehrheit der Teilnehmenden als oberstes Ziel die Vollpartnerschaft sieht und ihre Chancen darauf als gut erachtet. Dazu hat sie allen Grund: 2025 ernannte die Kanzlei drei Anwälte zu Salary-Partnern, 2026 folgten wieder drei Salary-Partner und ein Associated Partner. Und die Wahrscheinlichkeit, dass diese auch Vollpartner werden, ist besser denn je. Perspektivisch scheiden in den kommenden Jahren neun Partner altersbedingt aus. Sie leiten heute schon Schritt für Schritt ihre Mandanten an die Nachfolgegeneration weiter. Ein Associate fasst es so zusammen: „SOH verkörpert eine echte Partnerschaft – und das gilt für alle, nicht nur für die Partner“.
- 1 bis 4 Volljuristen
- 15 Referendare
- keine WiMis
- keine Praktikanten
Praktikum & Referendariat
• Kooperation mit Kaiserseminare und Nutzung der Lern-App Jurafuchs
• Individuelles Coaching durch Partner und Associates
Ausbildung & Karriere
• Gute Aufstiegschancen durch bevorstehenden Generationswechsel
• Unterstützung bei der Dissertation; externe Fortbildungen, Fachanwaltslehrgänge mit eigenem Budget
Arbeit, Leben & Familie
• Gelebte Teilzeit-Partnerschaft
• Kanzleieigenes Fitnessstudio
Stand: Druckausgabe von azur100 2026 mit Erscheinungsdatum 20.03.2026 (Ausnahme: Gehalt, dieses wird regelmäßig aktualisiert). Wie kommen die Analysen in azur100 zustande? Lest hier die ausführliche Methodik
Standorte in Deutschland: Essen
Anwälte in Deutschland: 16 Vollpartner, 11 Non-Equity-Partner, 14 Associates und 1 of Counsel
Frauenanteil Anwälte: 30,9 %; 6,3 % innerhalb der Vollpartnerschaft
Associates:
1. Jahr: 120.000 bis 140.000 Euro plus Bonus bis 20.000 Euro
Alle aktuellen Gehälter von Associates und Syndizi in verschiedenen Berufsjahren, im Referendariat und für die wissenschaftliche Mitarbeit findest du in unseren Gehältertabellen.