PricewaterhouseCoopers Legal
Top-Arbeitgeber: Westen
Das Beste aus drei Welten. Der Rechtsberatungszweig der Big-Four-Gesellschaft punktet mit interdisziplinärer Beratung, bei der Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater zusammenarbeiten. Das bietet ein breites Betätigungsfeld, was die Associates zu schätzen wissen und in der azur-Umfrage mit guten Noten zu Arbeitsinhalten und auch Internationalität bewerten. „PwC Legal wird oft zu Unrecht unterschätzt“, schreibt ein Teilnehmer der azur-Umfrage, ein anderer lobt, „dass gemeinsam mit der Unternehmensberatung und Wirtschaftsprüfung Projekte ganzheitlich aus einer Hand beraten werden“.
Gut organisiertes Training. Die jungen Juristen profitieren bei PwC von einer strukturierten und umfassenden Ausbildung mit internen und externen Schulungen, die neben fachlichen Themen und Soft Skills insbesondere Legal Tech und KI umfasst. Den Einsatz entsprechender Tools und die IT-Ausstattung insgesamt bewerten Associates in der azur-Umfrage deutlich besser als ihre Pendants bei vielen Wettbewerbern. Eher unterdurchschnittlich bewerten sie ihre Chancen auf die Partnerschaft. Viele wünschen sich hier „klare und transparente Regeln für die Beförderung“. Besonders unzufrieden zeigen sich die Associates mit dem Gehalt. Umfrageteilnehmer kritisieren die Vergütung als „intransparent und nicht marktgerecht“ und sehen hier „dringenden Handlungsbedarf“. Den sieht PwC Legal akut scheinbar nicht, tut allerdings an anderer Stelle viel. Zum Beispiel in Sachen Work-Life-Balance. Seit Jahresbeginn stehen den Associates 30 statt wie zuvor 28 Tage Urlaub zu. Wer will, kann auch einen Teil des Bonus in Urlaubstage umwandeln und Überstunden mit Freizeit ausgleichen. Die Associates freuen sich, sie loben die „fairen Arbeitsbedingungen“ und einer schreibt in der Umfrage: „Die beste Mischung zwischen Großkanzlei und Work-Life-Balance, die es gibt.“ Auch die flexiblen Lösungen zu Homeoffice und Teilzeit kommen gut an – jedoch hängt die Umsetzung offenbar auch stark von den einzelnen Teams ab.
- 60 bis 85 Volljuristen
- 45 Referendare
- 60 WiMis
- 45 Praktikanten
Praktikum & Referendariat
• Strukturiertes Onboarding und Mentoring
• Kooperation mit Repetitorien wie Kaiser
• Internes Aktenvortragstraining
Ausbildung & Karriere
• Digitale Fachtrainings sowie Führungs- und Verhaltensseminare
• Entwicklungsprogramm für Führungskräfte
• Umfassende Schulungen zu Legal Tech, KI und den Einsatz von digitalen Tools für alle Senioritätsstufen
Arbeit, Leben & Familie
• Familienservice
• Betriebliches Gesundheitsmanagement
Stand: Druckausgabe von azur100 2026 mit Erscheinungsdatum 20.03.2026 (Ausnahme: Gehalt, dieses wird regelmäßig aktualisiert). Wie kommen die Analysen in azur100 zustande? Lest hier die ausführliche Methodik
Standorte in Deutschland: Berlin, Bielefeld, Düsseldorf, Erfurt, Essen, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, Nürnberg, Stuttgart u.a.
Anwälte in Deutschland: 41 Vollpartner, 135 Non-Equity-Partner und 195 Associates
Frauenanteil Anwälte: 46,4 %; 17,1 % innerhalb der Vollpartnerschaft
Associates:
1. Jahr: 71.500 bis 98.000 Euro plus Bonus bis 14.000 Euro
Alle aktuellen Gehälter von Associates und Syndizi in verschiedenen Berufsjahren, im Referendariat und für die wissenschaftliche Mitarbeit findest du in unseren Gehältertabellen.