E.on
Top-Arbeitgeber: InhouseFür viele Modelle offen. Im Bereich Energienetze und -infrastruktur ist E.on ein europaweit aktiver Player. Dafür sind auch die Juristinnen und Juristen in der Konzernrechtsabteilung sowie in den Tochtergesellschaften unabdingbar. Nonstop verfügbar sein müssen sie allerdings nicht: „Im Urlaub und nach Feierabend wird keine Erreichbarkeit erwartet“, schreiben die Teilnehmenden der azur-Umfrage und loben die „gute Work-Life-Balance und Arbeitsaufteilung“. Neue, konzernweit eingeführte Modelle sorgen dafür, dass die Syndizi sich ihre Arbeitszeit noch freier einteilen können. Dazu gehören etwa eine Viertagewoche in Vollzeit oder weniger Gehalt für mehr Urlaubstage. Neuerdings finanziert E.on allen Mitarbeitenden zudem vier Wochen bezahlte Elternzeit. Entsprechend fallen die Noten für die Vereinbarkeit von Karriere und Familie in der azur-Umfrage sehr gut aus.
Das Beste aus zwei Welten. Wahlstation in einer Rechtsabteilung oder doch lieber in der Großkanzlei? Dank einer Kooperation zwischen E.on und Linklaters müssen sich Referendarinnen und Referendare künftig nicht mehr entscheiden. Sie können gleichermaßen am Programm des Konzerns sowie der Kanzlei am Düsseldorfer Standort teilnehmen. Dadurch profitieren sie vom großzügigen Ausbildungsprogramm bei Linklaters. Zur Karriereförderung bietet E.on neben einem konzernweiten Führungskräfteprogramm eine internationale ‚Legal Talent Platform‘. Sie soll Talente fördern und grenzüberschreitend vernetzen. Trotz Angeboten wie diesen zeigen sich E.on-Juristinnen und -Juristen etwas unzufriedener als der Marktdurchschnitt. Sie wünschen sich „klarere Strukturen und Prozesse für die individuelle Weiterentwicklung“ und „transparente Förderprogramme, nicht nur auf dem Papier“. Dagegen loben sie das Engagement der Rechtsabteilung bei Legal Tech: „Mehrere laufende Projekte mit KI-Anbietern, eigene Entwicklung von Anwendungen“ sowie „Kursangebote für digitale Fähigkeiten“ werden in der Umfrage hervorgehoben.
- 6 bis 12 Volljuristen
- 12 Referendare
- 5 WiMis
- keine Praktikanten
Praktikum & Referendariat
• Programm mit Linklaters für geteiltes Referendariat
• Einbindung ins Alltagsgeschäft und Zusammenarbeit mit einem Mentor; Teilnahme am Syndizi-Ausbildungsprogramm
• Praktikanten nur in Ausnahmefällen
Ausbildung & Karriere
• Interne Vorträge und digitale Schulungen sowie Möglichkeit zur Teilnahme an externen Weiterbildungen, z.B. zum Fachanwalt
• Teilnahme am konzernweiten Führungskräfteprogramm, internationale Talente- Plattform des Rechtsbereichs
Arbeit, Leben & Familie
• Vielfältige Arbeitszeitmodelle, z.B. 4-Tage- Woche in Vollzeit oder weniger Gehalt für mehr Urlaubstage
• 4 Wochen bezahlter Urlaub nach Geburt eines Kindes, Kitaplätze, Möglichkeit für Workation und Sabbaticals
Stand: Druckausgabe von azur100 2026 mit Erscheinungsdatum 20.03.2026 (Ausnahme: Gehalt, dieses wird regelmäßig aktualisiert). Wie kommen die Analysen in azur100 zustande? Lest hier die ausführliche Methodik
Standorte in Deutschland: Essen (Firmenzentrale), Berlin, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Saarbrücken u.a.
Volljuristen in Deutschland: 57 (in der Rechtsabteilung)
Frauenanteil in der Rechtsabteilung: 49,1 %
Syndikusanwälte:
1. Jahr: 100.000 bis 120.000 Euro plus Bonus bis 8.000 Euro
Alle aktuellen Gehälter von Associates und Syndizi in verschiedenen Berufsjahren, im Referendariat und für die wissenschaftliche Mitarbeit findest du in unseren Gehältertabellen.