Deutsche Bahn
Top-Arbeitgeber: InhouseWeiterbildung im Fokus. Juristinnen und Juristen arbeiten bei der Deutschen Bahn in erster Linie in der zentralen Rechtsabteilung in Berlin, vereinzelt auch an anderen Standorten. Ihre Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: Bei großen Bauvorhaben sind zum Beispiel Infrastrukturexperten gefragt. Aber auch in Bereichen wie Gesellschafts- oder Kartellrecht sucht der Konzern regelmäßig Unterstützung. Die Stimmung in der azur-Umfrage ist gemischt. Die Teilnehmenden bemängeln Punkte wie das Betriebsklima oder die interne Kommunikation. Gut schneiden dagegen die Weiterbildungsmöglichkeiten ab. Hier bietet die DB ein im Marktvergleich umfangreiches Paket an mit Angeboten zum Training von fachlichen und Soft Skills sowie einer ausgetüftelten Legal-Tech-Akademie. Auch die „Gewährung sämtlicher Fortbildungen“ findet Anklang in der azur-Umfrage.
Mehr Transparenz, bitte. Weitere Punkte, mit denen sich die Teilnehmenden unzufrieden zeigen, sind das Gehalt und die Karrieremöglichkeiten. Einer wünscht sich „transparentere Strukturen und Karriereentwicklungspfade“. Wie in den meisten Unternehmen können Juristinnen und Juristen sowohl innerhalb der Rechtsabteilung als auch konzernweit aufsteigen. Dabei erhalten sie Unterstützung, zum Beispiel in Form von Coaching und Mentoring. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Förderung von Frauen. Mit der Gleichbehandlung von Frauen und Männern sind die Teilnehmenden an der azur-Umfrage dementsprechend zufrieden. Auch in puncto Familienfreundlichkeit hat der Konzern einiges in petto. Dazu zählen flexible Arbeitszeit- und Jobsharing-Modelle auf allen Ebenen sowie Sabbaticals. Hinzu kommen Betreuungen in den Sommerferien und Belegplätze in Kitas. Den Teilnehmenden in der azur-Umfrage ist die Arbeitsbelastung allerdings zu hoch: Durchschnittlich arbeiten sie etwa 4 Stunden mehr als die sonst laut Umfrage durchschnittlich in Rechtsabteilungen üblichen gut 43 Stunden. Pluspunkte hingegen sind Fahrvergünstigungen, regelmäßige Gesundheits-Check-ups und Sportangebote.
- 0 bis 3 Volljuristen
- 6 Referendare
- keine WiMis
- keine Praktikanten
Praktikum & Referendariat
• Enge Einbindung in den Arbeitsalltag der Teams, Teilnahme am Schulungsangebot der Rechtsabteilung
Ausbildung & Karriere
• Interne Weiterbildungen, fachlich und zu Soft Skills
• Legal-Tech-Akademie
• Unterstützung beim Erwerb des Fachanwalts- und LL.M.-Titels, Möglichkeit zur berufsbegleitenden Promotion
Arbeit, Leben & Familie
• Flexible Arbeitszeitmodelle, Sabbaticals, Jobsharing
• Kitaplätze, Betreuungsprogramm in den Sommerferien, Angebote für pflegende Angehörige
Stand: Druckausgabe von azur100 2026 mit Erscheinungsdatum 20.03.2026 (Ausnahme: Gehalt, dieses wird regelmäßig aktualisiert). Wie kommen die Analysen in azur100 zustande? Lest hier die ausführliche Methodik
Standorte in Deutschland: Berlin, Duisburg, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Leipzig, Mainz, Minden, München und Stuttgart
Volljuristen in Deutschland: 163 (in der Rechtsabteilung)
Frauenanteil in der Rechtsabteilung: 37,4 %
Syndikusanwälte:
1. Jahr: 80.000 bis 91.000 Euro plus Bonus
Alle aktuellen Gehälter von Associates und Syndizi in verschiedenen Berufsjahren, im Referendariat und für die wissenschaftliche Mitarbeit findest du in unseren Gehältertabellen.