BASF

Top-Arbeitgeber: Inhouse

Flagge zeigen für Diversität. Die Rechtsabteilung des weltweit tätigen Chemiekonzerns mit Hauptsitz in Ludwigshafen hat einen guten Ruf bei Kanzleianwältinnen und -anwälten: „Dynamisch und breit aufgestellt“ oder „starke Marke, gute Nachwuchsförderung“, loben sie. BASF-Syndizi haben in diesem Jahr nur vereinzelt an der azur-Umfrage teilgenommen. Sie haben seit Mai 2025 eine neue Chefin: Silke Wischeropp hat das Amt der General Counsel von dem US-Amerikaner Matthew Lepore übernommen. Auf ihn gehen die Diversity-Initiativen zurück, die für den Rechtsbereich nach wie vor prägend sind. So wird beispielsweise bei der Bewerberauswahl auf eine diverse Zusammensetzung geachtet und die rund 70-köpfige Rechtsabteilung ist zur Hälfte weiblich. Prädikatsexamina oder Doktortitel sind bei BASF hingegen keine Pflicht. Vielmehr ist der Konzern auf der Suche nach Bewerberinnen und Bewerbern, die auch jenseits von Jura interessiert sind und eine Affinität zur Digitalisierung mitbringen.

Arbeit und Vergnügen. Letztere treibt das Legal-Operations-Team der Rechtsabteilung voran. Es erprobt neue Tools und schult den Nachwuchs, zum Beispiel im Umgang mit künstlicher Intelligenz. Außerdem steht Juristinnen und Juristen ein marktübliches Ausbildungsprogramm offen. Sie können etwa regelmäßig an rechtsspezifischen Lunch-and-Learn-Sessions teilnehmen und nach Bedarf auch externe Seminare belegen. Zum konzernweiten Programm zählen bei BASF Führungskräftetrainings oder Soft-Skills-Schulungen. Auch das Angebot für Referendarinnen und Referendare ist im Marktvergleich Standard: Ein ‚Buddy‘ bindet sie in den Arbeitsalltag ein und bei Bedarf können sie mehrere Abteilungen kennenlernen. Neben der Arbeit beweist der Chemiekonzern Sinn für die schönen Dinge des Lebens: Den Mitarbeitenden stehen im ‚Feierabendhaus‘ kulturelle Angebote wie Musik, Kunst und Comedy offen. Und der konzerneigene Weinkeller hält nur die edelsten Tropfen bereit.

Neueinstellungen 2026
  • 1 bis 5 Volljuristen
  • 5 Referendare
  • 2 WiMis
  • keine Praktikanten

Praktikum & Referendariat

• Buddy-Programm, das Referendaren einen erfahrenen Kollegen zur Seite stellt, der bei Fachfragen und der Vernetzung hilft

• Bei Interesse können Referendare unterschiedliche Abteilungen kennenlernen.


Ausbildung & Karriere

• Experten- oder Führungslaufbahn, Austauschprogramme für den Wechsel in andere Unternehmensbereiche und ins Ausland

• Workshops und Trainings für gutes Führen und Feedbackgespräche


Arbeit, Leben & Familie

• Bilingualer Betriebskindergarten für Kinder ab 6 Monaten, umfangreiche Diversity-Programme

• Zusatzleistungen wie Betriebsrente, Jobrad, Angebote zu Sport und Gesundheit, Kulturprogramm, betriebseigener Weinkeller

Stand: Druckausgabe von azur100 2026 mit Erscheinungsdatum 20.03.2026 (Ausnahme: Gehalt, dieses wird regelmäßig aktualisiert). Wie kommen die Analysen in azur100 zustande? Lest hier die ausführliche Methodik

Das azur Urteil
  • Referendarausbildung 1 Sterne

  • Ausbildung für Juristen 2 Sterne

  • Legal-Tech- und KI-Einsatz 1 Sterne

  • Mitarbeiterzufriedenheit

    Keine Wertung
  • Gehalt 1 Sterne

  • Aufstiegschancen 2 Sterne

  • Karriere und Familie 3 Sterne

  • Betriebsklima

    Keine Wertung
  • Internationalität 4 Sterne

Standorte in Deutschland: Ludwigshafen, Berlin, Frankfurt, Lemförde, Monheim, Münster und Schwarzheide

Volljuristen in Deutschland: 70 (in der Rechtsabteilung)

Frauenanteil in der Rechtsabteilung: 50,0 %