Weil Gotshal hebt Einstiegsgehalt um 13 Prozent an

Die US-Kanzlei Weil Gotshal & Manges passt ihr Vergütungsmodell für Associates an. Ein erweitertes Bonussystem nach amerikanischem Vorbild soll leistungsstarken Associates bereits ab dem ersten Berufsjahr zugutekommen.

Weil Gotshal legt ab sofort 20.000 Euro mehr drauf und zahlt Berufseinsteigern 170.000 Euro. Im zweiten Jahr sind es 175.000 und im dritten 180.000 Euro. In den darauffolgenden drei Jahren sind Gehälter in der Spanne von 190.000 bis 210.000 Euro möglich. Hinzukommt ein nicht näher bezifferter, leistungsorientierter Bonus als variable Vergütungskomponente. Die Kanzlei verspricht damit nicht nur ein um 13,3 Prozent höheres Fixgehalt, sondern auch zusätzliche Verdienstmöglichkeiten für überdurchschnittliche Leistungen bereits ab dem ersten Berufsjahr. Bislang zahlte Weil Gotshal ihren First-Year-Associates 150.000 Euro.

Verfolger der Marktspitze

Mit dem erhöhten Einstiegsgehalt rückt Weil Gotshal näher an die absoluten Spitzenzahler im Markt heran: Skadden Arps Slate Meagher & Flom, Willkie Farr & Gallagher und Milbank zahlen ihren Berufseinsteigern 2026 jeweils 180.000 Euro Fixgehalt, während Kirkland & Ellis mit 178.000 Euro nur knapp darunterliegt und Morgan Lewis & Bockius ebenfalls 170.000 Euro aufruft.

Während in den Vorjahren eine ganze Reihe von Kanzleien teils große Gehaltssteigerungen vermeldeten, gibt es in diesem Jahr nur vereinzelte Änderungen auf verschiedenen Stufen des Gehälterspektrums. Kapellmann und Partner etwa zahlt im ersten Jahr 5.000 Euro mehr. Statt 105.000 Euro liegt das Einstiegsgehalt neuerdings bei maximal 110.000 Euro. Auch die Litigation-Boutique Wach und Meckes und Partner erhöhte zum Januar das Einstiegsgehalt von 140.000 Euro auf 150.000 Euro. Außerdem verspricht mit Orrick Herrington & Sutcliffe jetzt eine weitere US-Kanzlei eine bessere Vergütung. Orrick zahlt ihren Berufseinsteigern ein Startgehalt von 152.500 Euro, zusätzliche Bonuszahlungen sind möglich.

Hier findest du alle Gehälter im Überblick.


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