So viel verdienen Associates im Patentrecht
Ein Einstieg als Prozessspezialist im Patentrecht verspricht zivilrechtliches Hochreck und spannende Fälle vor dem noch jungen einheitlichen Patentgericht der Europäischen Union. Doch damit nicht genug: In einigen Kanzleien können Associates mit über 150.000 Euro zum Berufseinstieg rechnen.
Für junge Juristinnen und Juristen ist das Gehalt nach wie vor ein entscheidender Faktor bei der Arbeitgeberwahl. Das bedeutet für Kanzleien: Wollen sie den Nachwuchs überzeugen, müssen sie ihm ein attraktives Angebot unterbreiten. Spezialisierte Kanzleien oder auch Großkanzleien, die über große Patentteams verfügen, greifen beim Gehalt für Associates deshalb tief in die Tasche.
Mit einem Einstiegsgehalt von 175.000 Euro führt die US-Kanzlei Quinn Emanuel Urquhart & Sullivan hierzulande das Feld der Kanzleien an, die im Patentrecht breit aufgestellt ist. Doch unter den Top-Zahlern finden sich auch renommierte nationale Kanzleien wie Hengeler Mueller, die Berufseinsteigern zwischen 150.000 und 160.000 Euro zahlen. Auch die marktführende Patent-Litigation-Boutique Arnold Ruess in Düsseldorf bietet ein üppiges Grundgehalt von 150.000 Euro.
Ein hohes Festgehalt ist jedoch längst nicht alles. Bei einigen der Kanzleien, die ein Grundgehalt von über 150.000 Euro zahlen, können Associates zudem einen hohen Bonus erwarten. Kanzleien, die weniger als 150.000 Euro zahlen, setzen den Bonus in vielen Fällen sogar noch stärker ein. Hier ist die internationale Großkanzlei Taylor Wessing Vorreiterin, die ebenfalls für ihre renommierte Patentpraxis bekannt ist. Zusätzlich zum Einstiegsgehalt von 110.000 Euro stellt sie einen Bonus von bis zu 50.000 Euro im ersten Beschäftigungsjahr in Aussicht.
Eine Auflistung der Top-Zahler im Patentrecht.