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23.02.2018

Lupp + Partner

Platz 44 – azur100 2018

Lob in den höchsten Tönen. Die erst 2015 gegründete Transaktionsboutique gehört mit insgesamt elf Anwälten zwar nicht zu den großen Arbeitgebern, ist aber bei ihren Associates überaus beliebt. Fast die komplette Associate- und Counsel-Mannschaft hat an der azur-Umfrage teilgenommen und ihre Kanzlei in nahezu allen Bereichen überdurchschnittlich gut bewertet. Lupp + Partner bietet ihren Associates demnach spannende Arbeitsinhalte, ein hervorragendes Betriebsklima und eine gute Work-Life-Balance. Alle drei Aspekte bewerteten die Associates in der azur-Umfrage mit Bestnoten. „Sehr guter Teamzusammenhalt, und ich habe bereits extrem viel gelernt“, erklärt ein Teilnehmer.

azur Urteil Lupp + Partner

Familie ganz groß geschrieben. Familienfreundliche Arbeitszeiten sind bei Lupp gelebte Realität – auch darin sind sich die befragten Asso­ci­ates einig. Sie loben insbesondere die Möglichkeit, „teilweise im Home­office zu arbeiten“ und sich ihre Arbeitszeit flexibel einzuteilen. Diese Flexibilität wird von den Partnern ausdrücklich gefördert. Laut Umfrage liegt die wöchentliche Arbeitszeit mit gut 53 Stunden nur knapp unter dem Durchschnitt der Kanzleien. Die abrechenbaren Stunden liegen ­dagegen mit rund 1.420 im Jahr weit unter den in Transaktionskanzleien üblichen Vorgaben. Ein Umfrageteilnehmer hebt besonders „das gute Betriebsklima, eine großzügige Urlaubsplanung und gemeinsame Akti­vitäten“ hervor. Sie tragen ebenfalls dazu bei, dass Associates die ­Arbeitsbelastung und Work-Life-Balance überdurchschnittlich gut bewerten.

Vom Praktikanten zum Associate. Für eine Kanzlei ihrer Größe bildet Lupp + Partner im großen Stil aus. Im kommenden Jahr bietet sie 15 Praktikumsplätze und fünf Referendarstellen an, auch um die nächste Generation von Lupp-Anwälten aktiv mit heranzuziehen. Deshalb hält die Kanzlei auch Kontakt zu Ehemaligen und stellt sie gerne als studentische Mitarbeiter ein. Praktikanten werden soweit wie möglich in die Mandatsarbeit einbezogen. Sie lernen, wie eine Transaktion funktioniert, und kommen mit zu Teambesprechungen und Telefonkonferenzen. Um kleinere Aufgaben selbst erledigen zu können, sollten Praktikanten mindestens im fünften oder sechsten Semester sein, wenn sie sich bei Lupp bewerben. Referendare lernen vor allem aus der Praxis: Sie entwerfen Vollmachten und Handelsregistereinträge, bereiten Due Diligences vor und arbeiten an Mandaten mit. Daneben können sie auch an den Fortbildungsveranstaltungen für Associates teilnehmen. Eine geregelte Examensvorbereitung durch externe Anbieter, wie sie in größeren Kanzleien oft zum festen Programm gehört, bietet Lupp nicht.

Solide Ausbildung auch ohne strukturiertes Programm. Mit ihrer Ausbildung sind die Associates bei Lupp laut azur-Umfrage zufrieden. Bei den internen Schulungen finden sie sich nicht nur in der Rolle des Lernenden, sondern auch des Lehrenden. In Absprache mit Partnern und älteren Associates ihres Fachbereichs bereiten sie Veranstaltungen für die Anwälte anderer Fachbereiche vor und lernen zugleich, überzeugend zu präsentieren und vorzutragen. Auch an externen Seminaren und Fachanwaltslehrgängen können und sollen Associates teilnehmen. Neben der fachlichen Weiterbildung loben die Associates insbesondere die „intensive Einbeziehung in die Mandatsarbeit“ und dass sich die dienstälteren Kollegen die Zeit nehmen, Mandate und Fachfragen ausführlich zu erklären. Das „regelmäßige Feedback und die gemeinsame Festlegung von Zielen“ trägt ebenfalls zur Zufriedenheit der befragten Associates bei.

Viele Frauen, viele Nationalitäten. Der einzige Aspekt, den die Associ­ates in der azur-Umfrage leicht unterdurchschnittlich bewerten, ist die Internationalität ihrer Arbeit. Dabei hat durchaus ein Teil der Mandate einen Schwerpunkt außerhalb Deutschlands, insbesondere in Osteuropa und Russland. Das Team ist ohnehin ausgesprochen international zusammengesetzt: Derzeit arbeiten Referendare und Anwälte aus sieben Nationen bei Lupp. Gut durchmischt sind die Teams auch, was die Geschlechter angeht – und das auf allen Karriereebenen. Diese reale Vielfalt kommt auch bei den Associates gut an. Für die Chancengleichheit unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder sexueller Orientierung geben sie ihrer Kanzlei in der azur-Associate-Umfrage die Bestnote.

Bewertung und azur-Urteil
Blick hinter die Kulissen
Die Kanzlei auf einen Blick
Vergütung

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