Unter Strom: Die Bundesnetzagentur baut aus

Die Bundesnetzagentur sucht dringend Juristen. In einer neuen Abteilung sollen sie dafür sorgen, dass der Netzausbau zügig gelingt. Eine Chance, die es in dieser Form noch nie gab. (Von Eva Flick; aus azur 1/13)

Für Michael Rottmann steht fest: „Es ist eine Herkulesaufgabe.“ Dabei neigt der 61-jährige Verwaltungsleiter der Bundesnetzagentur sonst nicht zur Übertreibung. Er ist Realist. Doch die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Er soll 200 Mit­arbeiter für die neue Abteilung Netzausbau einstellen, die dann dafür sorgen sollen, dass die Stromnetze bundesweit schneller ausgebaut werden. Für diese Aufgabe ist juris­tisches Fingerspitzengefühl gefragt. Die Agentur am Bonner Tulpenweg stellt deswegen im Moment so ­viele Juristen ein wie kaum eine andere Behörde.

Die Aufgabe der neuen Abteilung hat es in sich: Sie plant, wo genau die länderübergreifenden Stromnetze aufgebaut werden, die den Strom aus erneuerbaren Energien zum Verbraucher transportieren (Ganz neue Aufgaben). In ihrer Hand liegt damit die sogenannte Bundesfachplanung. Sie ersetzt die vielen Raumordnungsverfahren, die die Länder bisher separat durchgeführt haben. Und genau hier geriet der Netzausbau oft ins Stocken. Das geschah dann, wenn betroffene Bürger Einspruch einlegten und mit Studien nachwiesen, dass die Energieleitung in ihrer Region unwirtschaftlich war. Bisher war die Bundesnetzagentur vor allem für Fragen rund um das Thema Regulierung zuständig – und damit nicht selten der Gegenspieler der Netzbetreiber. Nun soll sie gemeinsam mit den Netzbetreibern einen zügigen Ausbau auf die Beine stellen. Ein planungsrechtliches Großprojekt.

Eine bunte Mischung

Herkulesaufgabe: Für den Ausbau der Netze sucht Michael Rottmann noch 50 weitere Juristen einstellen.

Insgesamt 80 Mitarbeiter hat Rottmann seit 2011 für die neue Abteilung eingestellt. Juristen machen mittlerweile mit 33 Personen den größten Teil ihrer Belegschaft aus, alleine 27 kamen seit Frühjahr 2012 hinzu. Außerdem sind unter den Neuen unter anderem neun Geografen, acht Raumplaner und fünf Ökonomen. Eine bunte Mischung. Sie alle stammen aus 15 verschiedenen Fachrichtungen und müssen sich zu einem Team zusammenfinden, Strukturen aufbauen und gleichzeitig fachübergreifend, international und politisch agieren.

„Das interdisziplinäre Arbeiten im Team ist für uns der wesentliche Punkt. Ein Jurist alten Schlages hätte hier keine Freude“, fasst Rottmann die wichtigsten Anforderungen zusammen und fügt hinzu: „Typische Juristenreservate gibt es nicht“. Juristen arbeiten ­immer und egal in welcher Abteilung fachübergreifend mit einer Vielzahl von Kollegen anderer Fachrichtungen zusammen.

Mit den Bürgern sprechen

Für Rottmann ist die Fähigkeit zum interdisziplinären Arbeiten eine viel wichtigere Voraussetzung als ein Einserexamen. „Es muss nicht zwingend ein Starjurist sein, der hier Chancen hat“, erklärt er. „Bei uns sind schon Leute mit wirklich guten Noten am Ende wieder ausgestiegen, weil es an anderen Dingen ­haperte.“ Das heißt aber nicht, dass Juristen ihr Handwerk weniger gut beherrschen müssen. Gerade beim Netzausbau kommt es auf juristische Genauigkeit an, da die Planung sonst schnell ins Stocken gerät.

Genauso wichtig wie das rechtliche Handwerk ist außerdem eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit. Auch wenn es hart wird. Denn die Mitarbeiter der Bundesnetzagentur sind für die Trassenplanung ständig mit den Bürgern in Kontakt – und die kämpfen manchmal vehement gegen die neuen Netze in ihrer Nähe. „Wir müssen die Entscheidungen in Bürgerversammlungen vertreten“, erklärt Rottmann. „Das ist nicht immer vergnüglich und setzt eine ausgeprägte Kommunikations- und Überzeugungsfähigkeit sowie persönliche Belastbarkeit voraus.“ So sehr alle auch den Strom brauchen, hält sich die Begeisterung der Bürger bei Strommasten in unmittelbarer Nähe doch häufig in Grenzen.

Bedingt durch den rapiden Ausbau platzt die Behörde am Tulpenfeld 4 buchstäblich aus allen Nähten. Vom sogenannten „Campus“ – wie die Anlage inoffi­ziell heißt – wurde ein Teil der Mitarbeiter schon in andere Gebäude verlegt. Auf lange Sicht sollen sie zwar alle wieder in unmittelbarer Nachbarschaft vereint sein, aber im Moment sind die in­frage kommenden Gebäude noch anderweitig ver­mietet.

Kurze Wege

Interdisziplinär: Steffi Thiele teilt sich ihr Büro mit einer Physikerin. Fachübergreifendes Arbeiten ist Alltag.

Steffi Thiele stört die Enge nicht. Sie gehörte zu den ersten Juristinnen, die im Oktober 2011 in die neue Abteilung kamen, als zweite Mitarbeiterin im Bereich Energiewende. Unübersehbar war ihr Büro früher einmal als Einzelbüro konzipiert. An solchen Luxus ist heute aber nicht mehr zu denken. Rechts und links steht ein Schreibtisch, ein großes Fenster über die Raumbreite, Pläne an den Wänden, Plastikflaschen unter dem Tisch. Ein typisches Behörden­büro. Steffi Thiele teilt es mit einer Physikerin und sieht das von der praktischen Seite. „So können wir uns gegenseitig schnell fachliche Dinge erklären“, meint sie. Für den Arbeitsalltag bedeuten derart kurze Wege eine Erleichterung – einfach schon, weil es schneller geht.

Sie setzt andere Prioritäten: „Was wir gerade machen, ist eine ein­malige Chance“, erzählt sie. „Wir stellen etwas völlig Neues auf die Beine. Wann hat man das schon mal im Leben?“ Mit ihrem Lebenslauf passt sie perfekt in ihre jetzige Abteilung, in der sie die Netzentwicklungs­prozesse juristisch begleitet. Sie studierte Jura in Bayreuth mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsverwaltungs- und Umweltrecht.

Anschließend ging sie für ein Aufbaustudium nach Speyer. Ihre Abschlussarbeit schrieb sie – wie maßgeschneidert zu ihrer jetzigen Tätigkeit – zum Thema Gesetz­gebungsprozesse in der Energiewende. Dabei wurde sie gar nicht selbst auf die Bundesnetzagentur als künftigen Arbeitgeber aufmerksam. Eine Freundin half ihrem Schicksal auf die Sprünge und schickte den Lebenslauf von Steffi Thiele an die Behörde. Und dann ging alles ganz schnell: Vorstellungsgespräch im September 2011, Arbeitsbeginn 1. Oktober (Juristen dringend gesucht).

Intensive Fortbildung

Doch für ihre Arbeit ist neben dem juristischen Fachwissen ein gewisses Grundverständnis für die ande­ren Disziplinen vonnöten. „Von Elektrotechnik zum Bei­­­spiel hatte ich vorher nicht besonders viel Ahnung“, gibt Steffi Thiele zu. Und allein ein gutes Verständnis und Interesse für die technischen Finessen reichen am Ende für das tägliche Geschäft nicht aus. Die Behörde kennt das Problem zur Genüge, denn es stellt sich in vielen Abteilungen. Daher setzt sie auf intensive Weiterbildung. „Wir haben eine sehr große Fortbildungseinheit“, berichtet Rottmann nicht ohne Stolz.

Im Schnitt nimmt jeder Mitarbeiter an anderthalb Fortbildungen im Jahr teil. Dabei können diese Einheiten ganz unterschiedlicher Natur und Intensität sein – je nachdem, was für die jeweilige Position an Zusatzwissen nötig ist. Einsteiger, die zu 99 Prozent als Referenten anfangen, beschäftigen sich in der Regel als Erstes mit einer Fachmaterie, die in ihrer Ausbildung nicht unbedingt eine Rolle gespielt hat.

So kann etwa für Juristen eine technische oder ökono­mische Weiterbildung Sinn machen, während sich ein Betriebswirt umgekehrt mit den juristischen Grund­lagen beschäftigen wird. Auch Sprachkurse können auf dem Stundenplan stehen genauso wie die Schulung von Soft Skills, etwa ein Führungskräfteseminar für zukünftige Referatsleiter. Der Flexibilität sind hier wenig Grenzen gesetzt.

Aufgabenfelder wechseln

„Wir müssen unsere Mitarbeiter für ein ganzes Berufsleben fit halten“, begründet Rottmann die Relevanz des Themas Weiterbildung. Dabei liegt es im Interesse der Behörde, dass die Mitarbeiter nach etwa zwei Jahren Tätigkeit ihr Aufgabenfeld wechseln. Wer das nicht macht, wird ausdrücklich aufgefordert. Auch weiteren Wechseln steht nichts im Wege. Sie sind allerdings nicht zwingend gefordert. Die Verwaltung der Behörde akzeptiert ausdrücklich die persönlichen Karrierewünsche. „Wenn jemand sich als Referent auf Dauer wohlfühlt, kann er das bleiben. Er muss nicht zwingend in die Referatsleitung“, so Rottmann.

Das genaue Gegenteil eines solchen Referenten, der auf einer Stelle dauerhaft verharrt, ist Ulrike Hansen. In den neun Jahren, die die 36-Jährige nun schon in der Bundesnetzagentur tätig ist, hat sie eine Vielzahl von – teilweise sehr umfangreichen – Zusatzqualifikationen erworben.

International unterwegs

International: Ulrike Hansen vertritt in EU-Gremien die deutsche Position. Dabei profitiert sie von ihrer Weiterbildung in Paris.

So ermöglichte die Behörde ihr unter anderem eine einjährige Fortbildung in Paris. Sie bestand aus vier Blöcken zu jeweils drei Monaten: einem Stu­dium in der französischen Hauptstadt, einem Praktikum im französischen Energieministerium, einem Studium in Potsdam sowie einer Masterarbeit. Zusätzlich hat sie damit auch noch den Master Européen de Gouvernance et d’Administration erworben. Ihre Abschlussarbeit zum Thema „Energiesolidarität nach Art. 194 AEuV im Rahmen der europäischen Energiepolitik“ steht im Zusammenhang mit dem europäischen Netzausbau – und damit mit ihrer heutigen Aufgabe.

Im Rückblick bezeichnet sie diese Weiterbildungszeit als „unglaublich lehrreich“. Und das gilt nicht nur für die fachlichen Inhalte, die sie dort vertiefen konnte. „Ich verstehe in Diskussionen jetzt viel besser, warum die Franzosen so argumentieren, wie sie argumentieren“, sagt sie. Heute kommt ihr diese Erfahrung sehr zugute. Denn als Leiterin des Europateams im ‚Aufbaustab NABEG‘ vertritt sie regelmäßig bei der EU-Kommission die deutsche Position.

In Brüssel hat sie nicht erst seit der Energiewende zu tun. Bereits seit Herbst 2004 – also ein halbes Jahr nach ihrem Einstieg – war sie als Referentin Energie­regulierung für den grenzüberschreitenden Stromhandel in deutscher Mission in der EU-Zentrale unterwegs. In den internationalen Arbeitsgruppen saß sie als einzige Juristin unter einer Vielzahl von meist männlichen Ingenieuren älteren Jahrgangs. „Da musste ich erst einmal zwischenmenschliches Vertrauen aufbauen“, erzählt sie. Obendrein galt sie als Vertreterin Deutschlands als „Regulierungsanfängerin“. Die anderen EU-Staaten waren in Sachen Regulierung schon weiter.

Ulrike Hansen hat nach ihrem Einstieg 2004 früh Verantwortung übernommen. Das müssen die Berufseinsteiger, die heute in Bonn anfangen, ebenfalls. Vor allem die Juristen. „Die Juristen, die wir einstellen können, werden im Haus auch dringend gebraucht“, ­erklärt Rottmann. „Daher werden sie vom ersten Tag an an die realen Aufgaben herangeführt.“ Niemand werde aber überfordert, darauf legt er Wert. Die Erfahrungen mit der sehr auf die tatsächlichen Probleme bezogenen Einarbeitung seien hervorragend. Flankiert wird die Einarbeitungsphase der Neuen durch gemeinsame Veranstaltungen, in denen Behördenvertreter allgemeine Fragen beantworten. Das aber muss ausreichen, und dann heißt es Anpacken.

Stoß ins kalte Wasser

Das hat auch Steffi Thiele zu spüren bekommen. Vom ersten Arbeitstag bis zur Arbeitsgruppenleitung gingen gerade einmal vier Wochen ins Land. „Wir schieben hier nicht nur ein paar Akten von links nach rechts“, stellt sie entschieden klar. Und weil sie gerne mitgestaltet, hat sie kurzerhand gemeinsam mit ­einem Orga-Team, wie sie das bezeichnet, den sogenannten „Nachwuchskreis“ ins Leben gerufen.

Einmal pro Monat treffen sich nun alle Interessierten. Schließlich hat sie selbst gespürt, wie viele Fragen alle Neuen in der Behörde haben. In den regelmäßigen Treffen geht es auf den ersten Blick um so banale Fragen wie „Wie funktioniert überhaupt eine Verwaltung?“ oder „Was macht eigentlich welche Abteilung?“. Denn die Erfahrung zeige, dass gerade für Ingenieure der Aufbau einer Verwaltung oft ein Buch mit sieben Siegeln sei, so Thiele. Juristen haben es da aufgrund ihrer Verwaltungsstation im Referendariat leichter und werden deswegen auch schneller ver­beamtet. Nach rund einem Jahr steht dieser Schritt für sie üblicherweise an.

Auch der Stammtisch des Nachwuchskreises findet regen Zulauf. Mit bis zu 70 Teilnehmern braucht sie dafür zunehmend mehr Platz. Neben den fach­lichen Themen geht es um das soziale Miteinander, denn die meisten neuen Mitarbeiter sind neu in Bonn, und das Durchschnittsalter ist mit 32 Jahren wesentlich jünger als in den meisten Behörden.

Arbeitszeitkonto soll ausgeglichen sein

Trotz des Zeitdrucks, den speziell die neuen Abteilungen der Behörde vonseiten der Politik zu spüren bekommen, halten sich die Arbeitszeiten weitgehend an die 41-Stunden-Vorgabe. „Natürlich wird es mal mehr“, gesteht Mi­chael Rottmann ein. „Aber wir haben Arbeitszeitkonten und versuchen immer, dass die Konten am Jahresende wieder ausgeglichen sind.“ Das ist seiner Meinung nach einer der großen Pluspunkte, den die Behörde im Gegensatz zu den meisten Kanzleien ihren Mitarbeitern bieten kann (Pro und Contra).

Hinzu kommen eine Vielzahl an Möglichkeiten, Teilzeit zu arbeiten, gerade zu Zeiten, wenn die Kinder klein sind. Stundenreduzierung und Telearbeit sind nie ein Problem. Rottmann erklärt die ­Notwendigkeit dieser Flexibilität motivationspsychologisch: „Ob jemand motiviert ist, hängt doch davon ab, ob er Verantwortung übernehmen darf, ob er ein funktionierendes soziales Umfeld hat und ob die Balance zwischen Familie und Beruf stimmt“, fasst der Verwaltungschef der Behörde die wesentlichen Punkte zusammen.

Geld steht für die meisten bei der Entscheidung für die Bundesnetzagentur hinten an. Das muss es auch, denn mit einer Vergütung, die beispielsweise in Nordrhein-Westfalen – je nach Zuschlägen – etwa 42.000 Euro ausmacht, kann die Behörde kaum mit Unternehmen und erst recht nicht mit Kanzleien mithalten. Allerdings lockt auch die Bundesnetzagentur mit Gehaltsteigerungen. Ein Referatsleiter kann etwa mit 70.000 Euro kalkulieren, wobei die Abzüge bei Beamten wesentlich niedriger ausfallen als in der freien Wirtschaft. Rottmann erinnert in diesem Zusammenhang gerne an den Ausspruch Angela Merkels bei der Diskussion um ihren Kanzlerinnenverdienst. „Der öffentliche Dienst ist auskömmlich.“ Herkulesaufgabe hin oder her.

Ganz neue Aufgaben

Die Bonner Behörde trägt nun auch die Verantwortung für den Ausbau der Stromnetze

Nach dem neuen Gesetz liegt der länderübergreifende Netzausbau komplett in den Händen der Bundesnetzagentur. Für die neuen Aufgaben stehen der Behörde insgesamt 200 zusätzliche Stellen und ein jährliches Budget von 25 Millionen Euro zur Verfügung.
Im Einzelnen ist sie für folgende Aufgaben verantwortlich:

  • Sie genehmigt die Berechnungen der Netzbetreiber zum zukünftigen Strombedarf, den sogenannten Szenariorahmen.
  • Diese Berechnungen sind die Grundlage für den Netzentwicklungsplan, der sich aus dem errechneten Strombedarf ergibt.
  • Den Netzentwicklungsplan beurteilt sie in einem Umwelt-bericht.
  • Die Behörde übermittelt sowohl den Netzentwicklungsplan als auch den Umweltbericht an die Bundesregierung.
  • Auf der Grundlage des sogenannten Bundesbedarfsplans übernimmt die Agentur die konkrete Trassenplanung für die neuen Stromnetze.

Juristen dringend gesucht

Die Bundesnetzagentur beschäftigt viele Juristen – und das soll auch so bleiben.

  • Haushalt 2013: 187,8 Millionen Euro
  • Juristen in Deutschland: 300 (Mitarbeiter insgesamt: 2.500)
  • Frauenanteil unter Juristen: 50 Prozent
  • Geplante Neueinstellungen 2013: insgesamt 90
  • Davon Juristen: 50
  • Vergütung: ca. 42.000 Euro (laut Beamtenbesoldung NRW, Tarifgruppe 13)

Pro und contra

Die Bundesnetzagentur als Arbeitgeber

Pro

  • Innovative Aufgabenstellung: Ein derartig umfangreiches Projekt im Energiebereich hat noch keine Behörde gestemmt.
  • Internationales Umfeld: Regulierungsthemen werden fast immer auf europäischer Ebene ausgefochten, so dass viele Abteilungen regelmäßig mit EU-Gremien zusammenarbeiten.
  • Flexible Weiterbildungsmöglichkeiten: Da Juristen nach einem Jahr verbeamtet werden, steht ein umfangreiches Budget für Weiterbildungen zur Verfügung.
  • Junges Team: Ein Drittel der Juristen, die neu eingestiegen sind, kommen direkt von der Uni. Das Durchschnittsalter liegt bei Anfang 30.
  • Ausgewogene Work-Life-Balance: Die Behörde sichert ihren Mitarbeitern eine 41-Stunden-Woche zu.

Contra

  • Fehlende Arbeitsstrukturen: Da sich die neuen Abteilungen teilweise im Aufbau befinden, sind noch nicht überall die nötigen Arbeitsstrukturen vorhanden.
  • Kaum Zeit für Einarbeitung: Es gibt wenig erfahrene Kollegen, die bei der Einarbeitung die Neuen unterstützen.
  • Frühe Verantwortung: Wegen des Zeitdrucks müssen Neueinsteiger sehr früh Verantwortung, z.B. in Arbeitsgruppen, übernehmen.
  • Geringer Verdienst: Die Behörde zahlt weniger als viele Unternehmen in der freien Wirtschaft.