Unschuldig verurteilt oder schuldig freigesprochen

18.01.2019, 16:00 - 18:00 Uhr
Unschuldig verurteilt oder schuldig freigesprochen
Hamm
| Vortrag/Vorlesung

Wie gehen die Bürger, die Presse und die Justiz mit der Unschuldsvermutung um? Sie ist eine fundamentale rechtsstaatliche Errungenschaft, bindet die mit der Strafverfolgung befassten Behörden und Gerichte und strahlt auch darüber hinaus aus. Mediale Berichterstattung und hierdurch erzeugte öffentliche Meinung können hingegen leicht zu öffentlichen Vorverurteilungen mit erheblichen persönlichen Konsequenzen führen – nicht nur für den Beschuldigten, sondern auch für Tatopfer und andere Verfahrensbeteiligte.

In der Reihe „Justiz im Dialog“ laden der Deutsche Richterbund (DRB) und der Bund der Richter und Staatsanwälte in Nordrhein-Westfalen nach Hamm ein. Christian Friehoff, Vorsitzender des DRB NRW, hält den Einführungsvortrag. Auf dem Podium diskutieren dann mit ihm: Elisabeth Auchter-Mainz, Opferschutz-Beauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen; Frank Schneider, Bild Chefreporter NRW; Horst Leis, Vorsitzender des Deutschen Anwalt Vereins NRW.Moderation: Nadine Rheker, Chefredakteurin von rista.

Anmeldung bis zum 11. Januar 2019 per E-Mail unter info@drb-nrw.de

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