Internationales

31.07.2018

Jones Day-Urteil: Internationale Kanzleien nicht vom Grundgesetz geschützt

Die Verfassungsbeschwerde von Jones Day und Volkswagen über die Durchsuchung der Kanzleiräume ist erfolglos geblieben. Die Staatsanwaltschaft München II darf nun 185 Aktenordner aus den Büros der zuständigen Jones Day-Anwälte und sichergestellte Dateien auswerten. Dies sind die direkten Auswirkungen des Urteils für VW. Doch die Entscheidung birgt Sprengstoff für die Arbeit von Nicht-EU-Sozietäten in Deutschland. Ihre Anwälte sind unter Umständen nicht grundgesetzlich abgesichert (Az. 2 BvR 1287/17, 2 BvR 1583/17). […]»
29.05.2018

Miterfinder der US-Class-Action: „Wir haben eine neue Welt geschaffen“

Arthur Miller* ist Jurist, nicht Dramatiker, das muss an dieser Stelle gleich gesagt werden. Der 83-Jährige spielte in den 60er-Jahren eine Schlüsselrolle, als das Opt-out-System eingeführt wurde. Dieses verleiht US-Class-Actions ihre Wucht. Im Gespräch mit JUVE verrät Miller, wie die Sammelklage erst Bürgerrechte brachte und dann zum Schmuddelkind wurde. Und er hat einen Tipp für VW. […]»
15.05.2018

Oh, wie schön ist Kanada

England ist ihnen zu nah, die USA zu teuer. Jurastudenten mit LL.M.-Ambitionen zieht es deshalb immer häufiger nach Kanada. Dort finden sie neben unberührter Natur auch pulsierende Metropolen mit hoher Lebensqualität und gute Lernbedingungen an den Universitäten. Von Konstanze Richter Motorrad verkauft: Zur Finanzierung des […]»
01.03.2018

OLG-Präsidentin: „Junge Juristen müssen ihr Wissen besser vermitteln“

Niemand steht so lange an der Spitze eines Oberlandesgerichts wie Anne-José Paulsen. Vor 16 Jahren wurde die heute 65-Jährige Präsidentin des OLG Düsseldorf – nun geht sie in den Ruhestand. azur sprach mit ihr über Karrieren und Reformen in der Justiz, die Vorteile der Schiedsgerichtsbarkeit und Hausaufgaben für junge Juristen. […]»
24.01.2018

Großbritannien: Kanzleien offenbaren Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen

Seit 2017 müssen alle britischen Unternehmen mit mindestens 250 Angestellten Angaben zu Gehaltsunterschieden zwischen Mann und Frau (Gender Pay Gap) veröffentlichen. Das betrifft auch einige Großkanzleien. Herbert Smith Freehills veröffentlicht als eine der ersten Kanzleien ihre Daten. Diese zeigen: Frauen verdienen dort durchschnittlich 19 Prozent weniger pro Arbeitsstunde. […]»