Dr. Francesca Mazza

DIS / Internationales Schiedsrecht

Neuen Führungskräften eilt häufig Lob voraus. Dr. Francesca Mazza ist so ein Fall.

Dabei ist die designierte Generalsekretärin der Deutsche Institution für Schiedsgerichtsbarkeit (DIS) eben nicht einfach eine Konsenskandidatin, auf die sich verschiedene Funktionäre der Schiedsorganisation geeinigt haben – „sie war unsere Wunschkandidatin“, sagt Prof. Dr. Karl-Heinz Böckstiegel.

Die Aussage vom Ehrenvorsitzenden der DIS und dem wohl weltweit renommiertesten Schiedsrichter aus Deutschland spricht für sich. Doch auch bei jüngeren Schiedsrechtlern genießt die 38-jährige Italienerin fachlich und persönlich höchste Akzeptanz.

Für Mazza spricht nicht nur, dass viele Praktiker aus der Schiedsszene sie gut kennen, sei es aus Studien- und Referendarzeiten oder von Konferenzen zum internationalen Schiedsrecht. Zudem hat sie als Leiterin eines Fallmanagement-Teams am Schiedsgerichtshof der Internationalen Handelskammer (ICC) in Paris in knapp sieben Jahren Hunderte von Verfahren begleitet.

Von dieser reichhaltigen Erfahrung Mazzas und ihrem wertvollen internationalen Hintergrund erwartet sich die DIS neue Impulse – auch, um im immer härteren Wettbewerb mit anderen europäischen Schiedsorganisationen besser gerüstet zu sein. Die DIS sei ein „kleines Juwel“, so Mazza bei Bekanntgabe ihres Wechsels im Januar. Wenn sie in wenigen Wochen nach Deutschland übersiedelt, soll sie Sorge dafür tragen, dass aus der DIS ein lupenreiner Hochkaräter wird. (Marcus Jung)

 

Aus: JUVE Rechtsmarkt 09/2012