In der Rechtsabteilung durchstarten

Die Inhouse-Abteilungen der azur100 Top-Arbeitgeber planen, in diesem Jahr viele Juristinnen und Juristen einzustellen. In Summe rechnen sie mit knapp 300 Neueinstellungen.

Unter die azur100 Top-Arbeitgeber haben es in diesem Jahr 17 Unternehmen und Behörden mit ihren Rechtsabteilungen geschafft. Sie alle planen weitere Juristinnen und Juristen einzustellen. Die meisten Neueinstellungen plant mit bis zu 100 mit Abstand die Bundeswehr. Aber auch die Bundesnetzagentur rechnet mit bis zu 50 Stellen für junge Juristinnen und Juristen.

Das zuletzt stark gewachsene Pharmaunternehmen BioNTech plant circa 25 Neueinstellungen im juristischen Bereich, und auch der Energieriese RWE rechnet mit rund 23 weiteren Juristinnen und Juristen im laufenden Jahr. E.on plant hingegen 10 freie Stellen zu besetzen und EnBW Energie Baden-Württemberg 3.

Unter den azur100 Top-Arbeitgebern sind auch drei Banken, die sehr unterschiedliche Personalplanung für das Jahr aufweisen: Die Deutsche Bank erwartet bis zu 15 Neueinstellungen, die KfW 5 und die Targobank 2.

Oft ist erste Berufserfahrung gefragt

Wie viele Neueinstellungen eine Rechtsabteilung einplant, kann von verschiedenen Faktoren abhängen. Nicht immer bedeuten viele freie Jobs ein besonders starkes Wachstum. Eine natürliche Fluktuation ist auch bei Inhouse-Juristinnen und -Juristen durchaus normal.

Einige Rechtsabteilungen stellen gerne Berufseinsteiger ein und knüpfen bereits durch Praktika oder während des Referendariats Kontakte zu den angehenden Juristinnen und Juristen. Doch nicht alle juristischen Stellen in einem Unternehmen sind für Berufseinsteiger geeignet. Je nach geforderter Spezialisierung ist es durchaus üblich, dass einige Jahre Berufserfahrung, entweder in einer Kanzlei oder in einem anderen Unternehmen, Voraussetzung für den Job sind.


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