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04.10.2021 | Autor/in: Johanna Heidrich
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Roadtrip: US-Management von Greenberg Traurig tourt durch Europa

Egal ob Miami, Boston, Berlin oder Mailand: Der Corona-Lockdown hat Anwältinnen und Anwälte auf der ganzen Welt ins Homeoffice verbannt. Um sie wieder näher zueinanderzubringen, sind Richard Rosenbaum und Brian Duffy, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer von Greenberg Traurig, auf große „Getting Together Tour“ aufgebrochen. Ihr Roadtrip führte sie quer durch die USA, jetzt sind sie in Europa angekommen.

Richard Rosenbaum (li.) und Bryan Duffy

Rosenbaum und Duffy begannen ihre Tour im April in Miami. In den USA waren sie mit „Mel on Wheels“ unterwegs, einem Wohnmobil benannt nach Mel Greenberg, einem der Kanzleigründer. Tagsüber wechselten sie sich mit dem Fahren ab, nachts schliefen sie in ihrem mobilen Zuhause auf Zeit. Zwischendurch machten die beiden Halt an allen der mehr als 30 Greenberg Traurig-Standorte: Erst im Süden, dann an der West- und schließlich an der Ostküste der USA trafen sie Tausende Mitarbeitende.

Erst USA, jetzt Europa

In Warschau, wo sie Ende September ankamen, bestiegen Rosenbaum und Duffy anstatt des Wohnmobils einen VW-Bulli. Weitere Stationen, die sie in Europa mit dem Oldtimer ansteuern, sind Berlin, London, Düsseldorf und Mailand. Bei Kanzlei-Events anlässlich ihrer Besuche kommen sie dort bei Essen und Trinken mit ihren Kollegen zusammen. Die lange Fahrt nutzen sie für Gespräche, etwa zur Kanzleistrategie.

Zuletzt kehrten viele Kanzleien wieder zum normalen Büroalltag zurück, auch erste Partnerversammlungen oder Teamevents fanden wieder im persönlichen Format statt. Die große Frage, wie viel Homeoffice künftig erhalten bleibt, haben dabei noch nicht alle abschließend für sich beantwortet. Unter Associates ist die Stimmung gespalten, die einen sehen eine Entfremdung der Teams, die anderen einen stärkeren Zusammenhalt,  wie erste Auswertungen der azur-Associate-Umfrage ergeben. 

Bei Greenberg Traurig steht jetzt erstmal das Wiedersehen im Mittelpunkt. Die Idee für den Roadtrip hatte das Management selbst.  Schon jetzt blicken sie begeistert auf die bisherige gemeinsame Zeit zurück. „Die Tour führte zu einer Reihe von tollen Ereignissen, die wir wahrscheinlich nie vergessen werden. Wir konnten die Pandemie in eine Gelegenheit verwandeln, einander näher zu kommen“, sagt Duffy.