News
25.01.2021 | Autor/in: Markus Lembeck

Promotion statt Party: Streitbörger gründet Nachwuchsstiftung

Zu ihrem 50. Jubiläum am Jahresbeginn 2021 gründet die Kanzlei Streitbörger eine Stiftung zur Förderung juristischer Promotionen. Dabei hat die Corona-Krise endlich einmal auch einen positiven Nebeneffekt: Anstatt die Jubiläumsfeier zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen, fließt das für die Feierlichkeiten eingeplante Geld nun in die Stiftung.

Idealerweise sollen die Promotionsvorhaben, die von der Stiftung gefördert werden, im Wirtschaftsrecht angesiedelt sein. Besonderes Augenmerk wollen die Stifter auf Arbeiten legen, die das Umfeld von Familienunternehmen betreffen. Bereits jetzt engagieren sich Anwälte der Kanzlei dazu an Universitäten, nicht zuletzt am Stammsitz Bielefeld.

Die Förderung der neuen Stiftung soll es den ausgewählten Doktoranden ermöglichen, sich voll auf die wissenschaftliche Arbeit zu konzentrieren  – denn das Geld ist als Zuschuss zum Lebensunterhalt gedacht. Streitbörger-Anwälte stehen außerdem als Tutoren zur Verfügung. „Wir helfen den fachlich Besten auf ihrem Weg in den Anwaltsberuf “, erklärte Partnerin Friederike Streitbörger, „das wäre auch im Sinne meines Vaters.“

1971 hatte sich der ehemalige Richter und Oetker-Jurist Dr. Manfred Streitbörger (*1928 bis †2012) in Bielefeld als Anwalt und Notar niedergelassen. Heute sind an sechs Standorten gut 70 Anwältinnen und Anwälte tätig. In Bielefeld, aber auch in Münster, Potsdam oder Düsseldorf will die Kanzlei ihre Kontakte zu juristischen Lehrstühlen nutzen, um Stipendiaten zu finden. Die Details zu den möglichen Stipendien werden veröffentlicht, sobald die Stiftung offiziell ihre Arbeit aufnimmt.