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REFERENDARZEIT ALS WISSENSCHAFTLICHER MITARBEITER IM DATENSCHUTZRECHT - ein Erfahrungsbericht von Clemens Ganz

Allgemeines Wirtschaftsrecht Datenschutz
Durch die (gar nicht mehr so) neue DSGVO wandelt sich alles sehr schnell in den Unternehmen, was das Thema Datenschutz anbelangt. Aber ist dies auch eine Praxisgruppe, die es sich als Wissenschaftliche/r Mitarbeiter*in lohnt anzuschauen? Wir haben einmal bei unserem Wissenschaftlichen Mitarbeiter Clemens Ganz nachgehört, wie er das Arbeiten in unserem Frankfurter Datenschutz-Team unter Tim Wybitul findet.
Clemens Ganz, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Datenschutz

Seit September 2018 arbeite ich bei Latham & Watkins als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Frankfurter Datenschutz-Team. Bereits im Rahmen meines Schwerpunktstudiums habe ich festgestellt, dass ich das Datenschutzrecht sehr spannend finde. Darüber hinaus war für mich klar, dass ich nach meinem Studium erstmal noch neue Erfahrungen sammeln will, bevor ich mit dem Referendariat beginne. Daher hat es gut gepasst, dass ich schon gegen Ende meines Studiums als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Latham & Watkins einsteigen konnte.

 

In der Kanzlei und in meinem Team habe ich mich von Beginn an sehr wohl gefühlt. Da sich das Datenschutzrecht aktuell sehr dynamisch entwickelt, konnte ich mein Team direkt bei verschiedenen spannenden Mandaten unterstützen. Auch die Mitarbeit an zahlreichen Veröffentlichungen in Fachzeitschriften und Fachbüchern war für mich eine sehr bereichernde Erfahrung. Daneben hatte ich bei vielen tollen Veranstaltungen der Kanzlei gute Möglichkeiten, um Kontakte zu anderen wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und Referendar*innen zu knüpfen.

 

Mit diesen Rahmenbedingungen ist meine Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter fast wie im Flug vergangen, bis dann im Sommer 2019 für mich die Anmeldung zum Referendariat anstand. Auf Grund meiner vielen positiven Eindrücke und Erfahrungen habe ich dann recht schnell den Entschluss gefasst, dass ich auch während meiner Referendarzeit gerne weiter als wissenschaftlicher Mitarbeiter Teil der „Latham-Family“ bleiben möchte.

 

Am Anfang wirkt es natürlich schon herausfordernd, beide Tätigkeiten unter einen Hut zu bringen. Vor Beginn meines Referendariats im November 2019 konnte ich kaum einschätzen, wie viel Zeit mir daneben noch für die Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter bleibt. Daher hat es mir sehr geholfen, dass mich sowohl mein Team als auch das Recruiting sehr entgegenkommend und lösungsorientiert unterstützt haben. Es war nie ein Problem, wenn ich wegen der Einführungs-AG, Klausuren, Sitzungsterminen oder anderen Verpflichtungen kurzfristig Arbeitstage tauschen oder reduzieren musste. Mit dieser Flexibilität konnte ich die Arbeitstage in der Kanzlei und das Referendariat bisher gut miteinander vereinbaren, ohne dass mich der Workload überfordert hat.

Besonders praktisch ist darüber hinaus, dass ich auch als referendariatsbegleitender wissenschaftlicher Mitarbeiter die Möglichkeiten habe, an den Ausbildungsangeboten für Referendar*innen – wie den Kaiser-Seminaren und dem ZPO-Repetitorium – teilzunehmen.

 

Jedem, der sich parallel zum Referendariat eine Nebentätigkeit als wissenschaftliche/r Mitarbeiter*in vorstellen kann, kann ich Latham & Watkins als Kanzlei daher sehr empfehlen. Dies gilt in besonderem Maße auch für das Frankfurter Datenschutz-Team. Neben einem super Teamgeist hat man hier die Möglichkeit, daran mitzuwirken, dass sich ein von der Digitalisierung geprägtes Rechtsgebiet laufend weiterentwickelt. Aus diesem Grund kann ich auch jeden nur ermutigen, einmal ins Datenschutzrecht hinein zu schnuppern.

 

Ich freue mich schon darauf, ab November auch meine Anwaltsstation bei Latham & Watkins absolvieren zu können!