Baker & McKenzie Partnerschaft von Rechtsanwälten und Steuerberatern mbB

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Karrieremodell mit Entwicklungschancen – gerade auch für Wirtschaftsjuristen

Bank- und Finanzrecht

Viele jüngere Kolleginnen und Kollegen hegen heute einen stärkeren Wunsch nach einer ausgeglichenen Work-Life-Balance. Auch der Kanzleimarkt, die Anforderungen an eine Wirtschaftskanzlei und somit unsere Arbeit verändern sich – Stichworte Globalisierung und Digitalisierung. Neben Volljuristen sind auch andere Spezialisten wie Projektmanager,Legal Technicians, Produktentwickler und Wirtschaftsjuristen gefragt.

Vor rund zehn Jahren startete ich selbst als Wirtschaftsjuristin ins Berufsleben – zu einer Zeit, in der das Berufsbild des Wirtschaftsjuristen in Kanzleien noch eher ein Novum war. Das hat sich im Laufe der Zeit sehr geändert. Kanzleien setzen inzwischen auf Wirtschaftsjuristen in ihren Teams. Als Baker 2014 den neuen Career Track einführte, hatte ich die Möglichkeit, als Wirtschaftsjuristin auf den gerade aus der Taufe gehobenen Associate Alternative Track zu gehen. Seitdem war ich Associate der Kanzlei, zum 1.Juli 2020 wurde ich von der Partnerschaft zum Counsel ernannt. Für mich zeigt das einmal mehr, dass der Alternative Track ein sehr attraktives Karrieremodell ist, das in der Kanzlei „gelebt“ wird.

Der Alternative Track bietet Juristen, Steuerberatern und Ökonomen eine Alternative zum klassischen Partner Track. Der Weg kann, wie bei mir der Fall, in eine dauerhafte Counsel Position münden. Volljuristen und Steuerberater können vom Alternative Track auf den klassischen Partner Track wechseln. Grundsätzlich entwickeln sich Associates auf dem Partner Track und dem Alternative Track parallel, mit leicht angepassten Anforderungen. Die Weiterbildungsmöglichkeiten, die die Kanzlei bietet, wie beispielsweise die Inhouse University oder das ebenfalls umfangreiche Angebot des EMEA Leadership & Camp; Learning-Teams, stehen allen Associates gleichermaßen offen. Und auch als Associate auf dem Alternative Track kann man einen sog. Booster erhalten, also ein Budget, das Associates ab ihrem dritten Berufsjahr bei Baker für Business Development, Innovation und ähnliche Projekte nutzen können.

Meine eigene Arbeit besteht größtenteils aus Transaktions-arbeit. Hier spielt Flexibilität in punkto Arbeitszeiten eine wichtige Rolle. Wenn mein Schreibtisch dann einmal „weniger voll ist“,kann ich dafür einen Ausgleich schaffen. Beim Thema Business Development kann ich es, verglichen mit Kolleginnen und Kollegen auf dem Partner Track, etwas „ruhiger angehen“ lassen.
Wer vor der Entscheidung steht, welchen Karriereweg – Partner Track oder Alternative Track – man beschreiten sollte, kann ich folgenden Tipp geben: Man sollte sich über seine eigene Situation, seine Bedürfnisse und Karriereziele klar werden und Argumente für den einen oder anderen Karriereweg abwägen. Dabei ist wichtig, dass ein Wechsel fast jederzeit möglich, nichts in Stein gemeißelt ist. Ändern sich Lebenssituationen, Präferenzen und Prioritäten, kann dies beispielsweise durch einen Wechsel des Tracks entsprechend angepasst werden. Für Nicht-Volljuristen ist der Alternative Track ein attraktives Karrieremodell und bietet gute Entwicklungschancen – gerade auch für Wirtschaftsjuristen.