Latham & Watkins LLP

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DIVERSITY BEI LATHAM & WATKINS

Allgemeines Wirtschaftsrecht
Malte Stübinger ist Associate im Litigation in unserem Hamburger Büro. Seit dem Einstieg bei Latham 2015 ist er geoutet, seit 2017 verheiratet und seit 2019 stolzer Vater einer kleinen Tochter. Er berichtet unter anderem von seiner Rolle als Local Office Leader der LGBTQ Lawyers Group in Hamburg:
Malte Stübinger, derzeit Associate im Bereich Litigation

Diversity bei Latham & Watkins bedeutet für mich, dass wir alle im täglichen Miteinander unser authentisches Selbst sein können, ganz unabhängig von Geschlecht, Alter, Hautfarbe, sexueller Identität oder eben sexueller Orientierung.

Wir haben in der Kanzlei eine ganze Reihe von Gruppen und Initiativen, die sich genau diesem Ziel verschrieben haben und nach innen und außen die Anliegen der jeweiligen Gruppe (Affinity Group) vertreten. In Deutschland aktiv sind unsere Women Lawyers Group, die LGBTQ Lawyers Group, die Middle Eastern and Asian Lawyers Group, sowie die Parent Lawyers Group. Wie auch die Ausrichtung der verschiedenen Gruppen sind auch deren Aktivitäten vielfältig. Die hier mitarbeitenden Anwält*innen organisieren unter anderem Veranstaltungen für Kolleg*innen, Mandant*innen oder Bewerber*innen, machen durch Email-Kampagnen oder Aktionen im Büro auf aktuelle Themen aufmerksam und nutzen die Gruppen als ein Forum zum ungezwungenen und offenen internen Austausch.

 

Ich persönlich habe direkt nach meinem Einstieg bei Latham auf meiner First Year Academy in Washington DC, die damals frisch gegründeten Affinity Groups kennengelernt und mich erfolgreich für eine Local Office Leader Position der LGBTQ Lawyers Group im Hamburger Büro beworben. Das bedeutete als frisch gebackener Associate direkt eine Menge Visibilität innerhalb der Kanzlei, und bei der ersten Mail an den gesamten Hamburger Mailverteiler, einer Einladung zum gemeinsamen queeren Filmabend mit anschließender Videokonferenz mit dem Regisseur, war ich beim Absenden schon ein wenig aufgeregt. Die Resonanz war überwältigend. Zahlreiche Kolleg*innen nahmen an dem Abend teil, diskutierten den Film angeregt miteinander und freuten sich über das angebotene Format. Dies hat mich – neben vielen weiteren Veranstaltungen und Aktivitäten, die über die Jahre danach folgen sollten – in meiner Überzeugung gestärkt, dass es sich lohnt, aktiv für gelebte Diversity einzutreten und das eigene Arbeitsumfeld selbst mitzuprägen. Mittlerweile sind die Veranstaltungen unserer Diversity-Gruppen fester Bestandteil unseres Bürolebens und unserer Kultur, was mich sehr freut.

Das besondere an unseren Affinity Groups wie auch unserer multikulturellen MPAC-Initiative (Multicultural Promotion and Attainment Coalition) ist, dass Inhalte, Themen und Aktivitäten nicht aus einem Führungsgremium Top-Bottom vorgegeben werden, sondern die Kolleg*innen selbst, also wir Anwält*innen, aber auch die nichtanwaltlichen Mitarbeiter*innen in den Diversity-Gruppen, diese eigenständig planen und durchführen.

In der LGBTQ Lawyers Group setzen wir häufig auf aktuelle Themen und Ereignisse, die auch einen rechtlichen Einschlag haben, und versuchen, durch unsere Aktionen zu informieren und einen Mehrwert zu schaffen: Mal gesellschaftspolitisch, wie kürzlich mit einer Panel-Veranstaltung mit externen Redner*innen zu Pinkwashing in Unternehmen, mal rechtspolitisch, wie beim Besuch und Vortrag der Secretary der LGBTQ Intergroup des Europäischen Parlaments, manchmal auch kulinarisch, wie mit Regenbogen-Kuchen zur Legalisierung der Ehe für Alle durch den Bundestag. Langweilig wird es jedenfalls nie – und weitere Projekte sind bereits in der Pipeline!