azur100
04.03.2021 | Autor/in: Helena Hauser
Themen in diesem Artikel:

FPS Fritze Wicke Seelig – Top-Arbeitgeber in Frankfurt und Hessen

Das azur-Urteil

Bemerkung: *****= herausragend; ****= sehr gut; ***= gut; **= empfehlenswert, *= im Marktvergleich normal; ohne Stern = die Kanzlei hat den Marktdurchschnitt nicht erreicht. Das azur-Urteil ist eine Bewertung der azur-Redaktion; wenn ihr nicht ausreichend Informationen vorliegen, entfällt u.U. in bestimmten Kategorien die Bewertung, dies wird dann mit „keine Wertung“ gekennzeichnet.

Die Kanzlei auf einen Blick
Vergütung
Die Kanzlei auf einen Blick

Neueinstellungen Volljuristen 2021: 10 bis 12

Neueinstellungen weitere Juristen 2021 (z.B. Dipl.-Jur., LL.B.): 1 bis 2

Referendarplätze 2021: 35    Praktikumsplätze 2021: 30

Standorte in Deutschland: Frankfurt, Berlin, Düsseldorf und Hamburg

Internationale Präsenz: FPS hat gute Kontakte zu ausländischen Kanzleien und ist Mitglied der Geneva Group International.

Anwälte in Deutschland: 51 Vollpartner, 25 Non-Equity-Partner, 1 Counsel, 51 Associates und 7 of Counsel

Frauenanteil Anwälte: 31,9 %

Weitere Juristen in Deutschland (z.B. Dipl.-Jur., LL.B.): 2 (2 Frauen)

Renommee: Weiter zur aktuellen Online-Ausgabe des JUVE Handbuchs

Vergütung

Wissenschaftliche Mitarbeiter: 18 bis 23 Euro/h (vor dem 1. ­Examen), 23 bis 28 Euro/h (nach dem 1. Examen), bis 30 Euro/h (nach dem 2. Examen)

Referendare: 450 bis 500 Euro/Wochenarbeitstag; max. 2.000 Euro/Monat

Associates

1. Jahr: 72.500 bis 82.500 Euro

2. Jahr: 77.500 bis 87.500 Euro plus Bonus

3. Jahr: 82.500 bis 92.500 Euro plus Bonus

Weitere Juristen im 1. Jahr (z.B. Dipl.-Jur., LL.B.): keine Angaben

Über den Arbeitgeber

Frankfurt ist FPS-Land. Das Herz der Kanzlei schlägt in Frankfurt – vor allem wenn es um regionale Bau- u. Immobilienprojekte wie etwa den Bau des Terminal 3 am Frankfurter Flughafen geht. Hier sind FPS Fritze Wicke Seelig-Anwälte regelmäßig als Berater gesetzt. Mit Inhalt und ­Niveau ihrer Arbeit sind die jungen Anwälte überdurchschnittlich zufrieden. Das Gleiche gilt für das Betriebsklima – viele Associates geben Bestnoten: „Traumhaftes Arbeitsklima“ lobt ein FPS-Anwalt in der azur-Umfrage. Auch ansonsten sind die Nachwuchsjuristen durch die Bank weg zufriedener als der Marktdurchschnitt, egal ob es um Partnerchancen, Arbeitsbelastung oder die IT-Ausstattung geht.

Digitales Lernen in Zeiten von Corona. FPS hat im Vorjahr in eine digitale E-Learning-Plattform und neue IT investiert – das hat sich für die Associates vor allem in der Corona-Krise ausgezahlt, in der ein Großteil der Ausbildung und Arbeit nur noch virtuell stattfinden konnte. Das umfangreiche Aus- und Fortbildungspaket kann sich sehen lassen: Associates lernen in den ersten Berufsjahren in 15 internen Kursen Verhandlungsführung, Mandantenakquise und strategische Kommunikation. Dazu kommt eine Palette an fachlichen Weiterbildungen – vor allem auf die fachliche Spezialisierung durch Fachanwaltstitel legt FPS viel Wert. „Viele spannende und neue Weiterbildungsseminare“, lobt ein Umfrageteilnehmer, die Programmierschulungen hebt ein anderer hervor. Auf dem Weg in die Partnerschaft erwartet die Associates ein enges Mentoring durch die Partner – „Förderung von Vortragstätigkeit, regelmäßiges Feedback und sichtbare Einbindung in große Mandate“, lobt ein Anwalt.

Rundumpaket für Praktikanten. Angehende Juristen lernen den Anwaltsberuf während eines Gruppenpraktikums kennen. Zunächst stehen vor allem die anwaltlichen Grundlagen und ein Rundumblick in die Arbeitsfelder der Kanzlei auf dem Plan. Praktikanten lösen fiktive Fälle, dann geht es an die Mandatsarbeit. Ein Partner und ein Associate kümmern sich als Mentor um alle fachlichen und sozialen Fragen und binden sie aktiv in die Arbeit ein. Referendare können sich darüber hinaus mit Aktenvorträgen auf das mündliche Examen vorbereiten. „Ausgezeichnet. Es wird auch in der täglichen Arbeit ein sehr hoher Wert auf die Ausbildung gelegt“, lobt ein Ex-Referendar. Mit ihrem Ausbildungspaket liegt FPS im Vergleich zu Wettbewerbern im oberen Mittelfeld.

Freizeit kann man nicht kaufen. Das müssen die FPS-Associates auch nicht, denn mit ihrer Arbeitsbelastung und Work-Life-Balance sind sie zufriedener als der Marktdurchschnitt. Das mag daran liegen, dass sie mit knapp 50 Wochenstunden laut azur-Umfrage zwei Stunden weniger als durchschnittlich üblich arbeiten. Die Associates loben ihren Arbeitgeber in der azur-Umfrage für „gute Homeoffice-Möglichkeiten“ und die „flexible Gestaltung der Arbeitszeiten“. Überdurchschnittlich positiv bewerten sie die Vereinbarkeit von Familie und Karriere, obwohl FPS mit Homeoffice und Teilzeitarbeit nicht mehr tut als andere Kanzleien.

Stand: Druckausgabe von azur100 2021 (Erscheinungstermin: 5. März 2021). Wie kommen die Analysen in azur100 zustande? Lest hier die ausführliche Methodik.


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