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22.06.2021 | Autor/in: Christiane Schiffer
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Associate-Gehälter: US-Kanzlei Kirkland erhöht auf Spitzenniveau

Auch die US-Kanzlei Kirkland & Ellis wird die Gehälter ihrer jungen Anwälte kräftig aufstocken: 160.000 Euro Fixgehalt wird ein deutscher Berufsteinsteiger nach JUVE-Informationen dort künftig verdienen. Das sind 29.000 Euro mehr als bisher. Dazu kann schon im ersten Jahr ein zusätzlicher Bonus in Höhe von umgerechnet bis zu 18.000 Euro kommen.

Offiziell will die Kanzlei die Zahlen nicht bestätigen. Mehrere zuverlässige Quellen berichten jedoch, dass die US-Kanzlei nicht nur die Bezahlung der First-Year-Associates deutlich anhebt, sondern auch die der übrigen Jahrgänge. So kann ein Associate im 6. Berufsjahr bei Kirkland künftig 230.000 Euro verdienen, bislang sind es 212.000 Euro. Anwältinnen und Anwälten im 3. Jahr verdienen 24.000 Euro mehr als zuvor.

Boni werden leistungsabhängig ausgezahlt. Hinter vorgehaltener Hand wird allerdings berichtet, dass auch Junior Associates üblicherweise mindestens etwa 10.000 Euro ausgeschüttet bekommen.

Nach zwei Jahren Pause im Gehälterwettstreit hatte Willkie Farr & Gallagher kürzlich das Rennen neu eröffnet und 155.000 Euro plus Bonus für Berufseinsteiger aufgerufen. Es folgte dann Milbank mit einer Kampfansage von 160.000.

Kirkland ist neben Milbank, Willkie, Sullivan & Cromwell, Skadden Arps Slate Meagher & Flom und Quinn Emanuel Urquhart & Sullivan eine der Topzahlerinnen auf dem internationalen Parkett. Sie erwirtschaftete 2020 weltweit insgesamt 4,1 Milliarden Dollar und war damit erneut die umsatzstärkste Kanzlei der Welt.

Alle Angaben zu Gehältern findet ihr hier