azur100
04.03.2021 | Autor/in: Melanie Müller
Themen in diesem Artikel:

Altenburg – Top-Arbeitgeber im Arbeitsrecht

Das azur-Urteil

Bemerkung: *****= herausragend; ****= sehr gut; ***= gut; **= empfehlenswert, *= im Marktvergleich normal; ohne Stern = die Kanzlei hat den Marktdurchschnitt nicht erreicht. Das azur-Urteil ist eine Bewertung der azur-Redaktion; wenn ihr nicht ausreichend Informationen vorliegen, entfällt u.U. in bestimmten Kategorien die Bewertung, dies wird dann mit „keine Wertung“ gekennzeichnet.

Die Kanzlei auf einen Blick
Vergütung
Die Kanzlei auf einen Blick

Neueinstellungen Volljuristen 2021: 4 bis 8

Referendarplätze 2021: 9      Praktikumsplätze 2021: keine Angaben

Standorte in Deutschland: Berlin, Hamburg und München

Internationale Präsenz: Altenburg hat keine Auslandsbüros, ist aber Gründungsmitglied des internationalen Netzwerks Ellint, dem nur Arbeitsrechtskanzleien angehören.

Anwälte in Deutschland: 7 Vollpartner, 2 Non-Equity-Partner, 1 Counsel und 7 Associates

Frauenanteil Anwälte: 23,5%

Weitere Juristen in Deutschland (z.B. Dipl.-Jur., LL.B.): keine

Renommee: Weiter zur aktuellen Online-Ausgabe des JUVE Handbuchs

Vergütung

Wissenschaftliche Mitarbeiter: 15 Euro/h (vor dem 1. Examen), 20 Euro/h (nach dem 1. Examen), 27 Euro/h (nach dem 2. Examen)

Referendare: 700 Euro/Wochenarbeitstag

Associates

1. Jahr: 84.000 bis 89.000 Euro plus Bonus

2. Jahr: 89.000 bis 94.000 Euro plus Bonus

3. Jahr: 94.000 bis 99.000 Euro plus Bonus

Über den Arbeitgeber

Zufriedenheit auf ganzer Linie. Die Associates der Arbeitsrechtsboutique sind begeistert von ihrem Arbeitgeber. Für das „bemerkenswert gute Betriebsklima“ vergeben sie die Bestnote in der aktuellen azur-Umfrage.Aber auch in allen anderen Bereichen sind die Anwälte zufriedener als der Marktdurchschnitt. „Tolles Team mit spannenden und anspruchsvollen Mandaten“, lobt ein Teilnehmer. „Altenburg bietet das, wovon andere Kanzleien nur reden. Dies gilt für Homeoffice, Ausbildung, individuelle Absprachen und insbesondere Digitalisierung“, verrät ein anderer.

Der Nachwuchs ist immer dabei. Praktikanten und Referendare erhalten bei Altenburg einen Einblick in den Anwaltsalltag. Einen festen Mentor gibt es nicht, denn die Nachwuchsjuristen sollen unterschiedliche Mandatsstrukturen und individuelle Arbeitsweisen der Anwälte kennenlernen. Da arbeitsrechtliche Sachverhalte häufiger mal vor Gericht landen, bekommt der Nachwuchs hier auch regelmäßig die Gelegenheit, die Anwälte in Aktion zu erleben. Referendare üben bei Altenburg das Verfassen von Schriftsätzen, Memos und Gutachten – und erhalten dazu direktes Feedback. Zudem können sie an Fortbildungen für Associates an der kanzleieigenen Akademie teilnehmen, die Altenburg 2019 eingeführt hat.

Weiterbildungswünsche werden erfüllt. Einmal im Monat gibt es an der Altenburg-Akademie eine standortübergreifende Videokonferenz, bei der „ein für unsere Arbeit bedeutendes Thema präsentiert und diskutiert wird“, berichtet ein Umfragteilnehmer. Ergänzt hat die Kanzlei ihr Angebot zuletzt um externe Gastredner, die Vorträge zu Schnittstellenthemen wie etwa Strafrecht halten. Die Kanzlei übernimmt zudem die Kosten für den Fachanwaltslehrgang. Daneben gibt es „diverse individuelle Weiterbildungsangebote auf Nachfrage“, schreibt ein Anwalt in der azur-Umfrage. Ein weiterer Associate lobt die Offenheit der Partner: „Ich darf alles wahrnehmen, was meiner Weiterbildung dient“, und ergänzt, „jeder Associate wird dabei unterstützt, sein Steckenpferd zu finden und sich zu spezialisieren.“ Ein Teilnehmer mahnt allerdings, dass die Kanzlei auch darauf achten müsse, dass die Angebote wahrgenommen werden.

Flexibel sein ist Trumpf. Ihre Karrierechancen bewerten die Umfrage­teilnehmer gut. Bis 2019 gab es ein dreistufiges Modell in der Kanzlei: ­Associate, Salary-Partner und Vollpartner. Seit 2020 gibt es auch den Counsel-Status für diejenigen, die gerne dauerhaft bei Altenburg angestellt sein wollen. Der Weg zur Partnerschaft bleibt ihnen in dieser Position jedoch nicht verwehrt. Die nötige Unterstützung für den nächsten Karriereschritt „kann man kaum besser machen“, meint ein Associate. Altenburg liegt mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von rund 52 Stunden laut azur-Umfrage genau im Marktdurchschnitt. Die Associates vergeben gute Noten für die Work-Life-Balance und die Vereinbarkeit von Karriere und Familie. Altenburg kann mit flexiblen Arbeitsmodellen punkten. So besteht die Möglichkeit, Urlaubstage gegen eine Reduzierung des Gehalts zu erhöhen. Vor allem Teilzeitarbeit sowie das flexible Arbeiten im Homeoffice heben die Associates in der azur-Umfrage hervor. Einmal die Woche gibt es außerdem eine morgendliche Yogasession.

Stand: Druckausgabe von azur100 2021 (Erscheinungstermin: 5. März 2021). Wie kommen die Analysen in azur100 zustande? Lest hier die ausführliche Methodik.