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12.03.2019 | Autor/in: azur Redaktion

Pusch Wahlig – azur100 Top-Arbeitgeber 2019 – Arbeitsrecht

Das sagt die azur-Redaktion

Teilzeit auf allen Ebenen. Zweimal in der Woche schon um 15 Uhr Feierabend machen, um die Kinder aus der Kita zu holen? Bei Pusch Wahlig kein Problem. Es gibt nur wenige Kanzleien, in denen so viele Anwälte in Teilzeit arbeiten wie in dieser Arbeitsrechtsboutique. Dass es Teilzeitangebote „nicht nur auf dem Papier“ gibt, loben die Associates in der azur-Umfrage durch die Bank. Durch die verlässliche Teilzeitregelung sowie bewusste Frauenförderung ist der Frauenanteil in den vergangenen Jahren rasant gestiegen. Unter den Partnern sind inzwischen knapp 42 Prozent Frauen. Die flexiblen Arbeitszeitmodelle können dabei nicht nur aus familiären Gründen in Anspruch genommen werden.

Keine Panik. Das hohe Maß an Flexibilität trägt dazu bei, dass die Associates ihre Work-Life-Balance in der azur-Umfrage gut bewerten. Weniger zufrieden sind sie mit ihrer Arbeitsbelastung. Fast alle Umfrageteilnehmer geben als Grund für einen möglichen Jobwechsel „mehr Freizeit“ an. Mit den in der Umfrage angegebenen 53 Wochenstunden arbeiten die PWL-Anwälte allerdings rund eine Stunde weniger als der Marktdurchschnitt. Um die Arbeit besser verteilen zu können, hat die Kanzlei Anfang 2018 eine App eingeführt, in die alle Anwälte ihre Verfügbarkeiten eintragen. So sieht der Partner, wer noch Kapazitäten hat, und kann die Aufgaben effizienter verteilen. Damit will die Kanzlei verhindern, dass Anwälte den in die App integrierten Panik-Button drücken müssen, weil sie sehen, dass sie ihre Arbeit nicht mehr allein bewältigen können.

Viel Ausbildung. Für eine Kanzlei ihrer Größe bietet Pusch Wahlig ein beachtliches Ausbildungsangebot: Neben dem Besuch externer Veranstaltungen, deren Kosten die Kanzlei übernimmt, gibt es interne Seminare sowie gemeinsame Mittagessen, bei denen sich alle Kollegen inhaltlich austauschen. Manchen reicht dieses Angebot indes nicht, ein Teilnehmer wünscht sich „mehr Inhouseschulungen“. Für die Arbeitsinhalte vergeben sie allerdings die Bestnote. Einige loben die „gezielte Spezialisierung“ sowie die schnelle „Übertragung von Verantwortung im Mandat, aber auch kanzleiintern“. Was Ort und Auftraggeber angeht, arbeiten Pusch Wahlig-Associates flexibel für denjenigen Partner, der sie gerade braucht – standortübergreifend. Durch regelmäßige Videokonferenzen sind die Kollegen miteinander vernetzt. Damit die Zusammenarbeit reibungslos funktioniert, lernen auch Referendare und Associates in mehrwöchigen Secondments alle Standorte kennen.

Referendare und Praktikanten sind voll eingebunden. Praktikanten und Referendare arbeiten schnell mit und profitieren zudem von den Weiterbildungsangeboten für Associates. Für Referendare hat die Kanzlei einen Extra-Ausbildungsplan entwickelt, damit diese während ihrer Anwaltsstation alle Aufgabenbereiche durchlaufen. Wenn sie möchten, auch international: Durch die Anbindung an ein globales Arbeitsrechtsnetzwerk können Referendare und Associates Secondments bei einer Allianzkanzlei machen. So erstaunt es wenig, dass die Associates die Internationalität in der azur-Umfrage überdurchschnittlich gut bewerten.

Standorte in Deutschland: Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München

Internationale Präsenz: Pusch Wahlig ist Partnerkanzlei des internationalen Arbeitsrechtsnetzwerkes L&E Global mit weltweit 25 Kanzleien.

Anwälte in Deutschland: 12 Vollpartner, 3 Counsel, 14 Associates und 1 of Counsel

Frauenanteil Anwälte: 53,3%

Weitere Juristen (z.B. Dipl.-Jur., LL.B.) in Deutschland: keine

Neueinstellungen Volljuristen 2019: 4 bis 8

Referendarplätze 2019: 3             Praktikumsplätze 2019: 6

Wissenschaftliche Mitarbeiter: 12,50 Euro/h (vor dem 1. Examen), 17,50 Euro/h (nach dem 1. Examen), 25 Euro/h (nach dem 2. Examen)

Referendare: 700 Euro/Wochenarbeitstag; max. 2.800 Euro/Monat

Associates

  1. Jahr: 70.000 bis 85.000 Euro
  2. Jahr: 70.000 bis 85.000 Euro
  3. Jahr: 80.000 bis 90.000 Euro

Die redaktionellen Arbeitgeberbewertungen geben den Stand der Druckausgabe von azur100 2019 wieder (Erscheinungstermin: 14. März 2019) und werden nicht laufend aktualisiert.
Wie kommen die Analysen in azur100 zustande? Lest hier die ausführliche Methodik.