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13.03.2019 | Autor/in: azur Redaktion

Metis – azur100 Top-Arbeitgeber 2019 – Konfliktlösung

Das sagt die azur-Redaktion

Fit für Prozessführung. Metis ist auf Prozessführung, Gesellschafts- und Arbeitsrecht fokussiert. Schon Praktikanten und Referendare führt die Kanzlei intensiv in die drei Fachgebiete ein, die oft nicht weit aus­einanderliegen, wenn es etwa um eine gesellschaftsrechtliche Streitigkeit oder eine Organhaftung geht. Begleitet von einem Mentor entscheiden sich Praktikanten für einen Kernbereich, Referendare können rotieren. Sie arbeiten möglichst schnell eng am Mandat und gehen im besten Fall direkt mit vors Gericht. Kommt ein examensrelevanter Fall ins Haus, bindet Metis die Referendare ein. Zudem finanziert sie jedem Referendar einen Klausurenkurs beim Wunschanbieter.

Lunch and learn. Im Zweiwochentakt treffen sich alle angestellten Metis-Anwälte zum gemeinsamen Mittagessen und hören den Partnern bei einem Vortrag über aktuelle Urteile, Gesetze oder Grundlagenthemen zu. Zu dieser internen Weiterbildung kommen bei Bedarf Schulungen durch externe Referenten, die Wissen über angrenzende Rechtsthemen wie Kartellrecht oder Unternehmensbewertung vermitteln. Um die Soft-Skills-Schulungen zu institutionalisieren, hat sich Metis kürzlich mit anderen Boutiquen zusammengeschlossen, die gemeinsam ein Tagesseminar zu diesen Themen anbieten. In der azur-Associate-Umfrage äußern sich die Metis-Anwälte sehr zufrieden mit dem Weiterbildungsangebot und freuen sich etwa über die „Freistellung und Kostenübernahme von externen Fortbildungen“.

Fachanwalt willkommen. Zusätzlich besuchen Associates externe Seminare je nach Angebot und Bedarf. Ab dem zweiten Berufsjahr fördert ­Metis den Fachanwaltstitel. Mit ihrer Arbeitgeberin zeigen sich die Asso­ci­ates in der azur-Umfrage nicht nur zum Thema Ausbildung insgesamt sehr zufrieden. Top-Noten vergeben sie auch für Gehalt, Mandatsqualität und Atmosphäre. Ein Teilnehmer lobt „das schlagkräftige Team und die super Stimmung“. Ab dem sechsten Berufsjahr können Associates zwar theoretisch Partner werden. Aber Metis hat seit ihrer Gründung und Abspaltung von Freshfields vor mittlerweile mehr als acht Jahren bislang nur einen Partner ernannt. Alternativ bietet Metis den Status des Counsel an, etwa bei dauerhafter Teilzeitbeschäftigung ohne Umsatzverantwortung. Mit diesem alternativen Karriereweg sind die Metis-Anwälte laut azur-Umfrage deutlich zufriedener als andere Kollegen. Dass sie auch überdurchschnittliche Noten für ihre Chancen auf den Vollpartnerstatus vergeben, überrascht, doch „die offene Kommunikation“, „das regelmäßige Feedback und die Erläuterung strategischer Entscheidungen“ kommen gut an.

Flexibles Arbeiten. Metis-Anwälte arbeiten laut azur-Associate-Umfrage rund 53 Wochenstunden, eine Stunde weniger als der Marktdurchschnitt. Teilzeitarbeit ist bei Metis möglich, wie ein Partner sowie zwei Associates aktuell vorleben. Entsprechend überdurchschnittlich gute Noten vergeben die Associates in der azur-Umfrage für die Work-Life-Balance ­sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, auch mit ihrer Arbeitsbelastung sind sie sehr zufrieden. Sie betonen die „unbürokratische und flexible Arbeitszeitgestaltung“ und die „Vertrauensarbeitszeiten“.

Standort in Deutschland: Frankfurt

Internationale Präsenz: Die Kanzlei hat keine eigenen ausländischen Standorte, ist aber Teil eines Netzwerks von Best-Friend-Kanzleien vor allem aus Europa und Nordamerika.

Anwälte in Deutschland: 7 Vollpartner, 1 Counsel und 6 Associates

Frauenanteil Anwälte: 28,6%

Weitere Juristen (z.B. Dipl.-Jur., LL.B.) in Deutschland: keine

Neueinstellungen Volljuristen 2019: 2 bis 3

Referendarplätze 2019: 4 bis 6 

Praktikumsplätze 2019: 4 bis 6

Wissenschaftliche Mitarbeiter: 20 Euro/h (vor dem 1. Examen), 25 Euro/h (nach dem 1. Examen), 30 Euro/h (nach dem 2. Examen)

Referendare: 700 Euro/Wochenarbeitstag

Associates

  1. Jahr: 90.000 bis 100.000 Euro
  2. Jahr: 90.000 bis 100.000 Euro
  3. Jahr: 110.000 Euro

Die redaktionellen Arbeitgeberbewertungen geben den Stand der Druckausgabe von azur100 2019 wieder (Erscheinungstermin: 14. März 2019) und werden nicht laufend aktualisiert.
Wie kommen die Analysen in azur100 zustande? Lest hier die ausführliche Methodik.