© JUVE GmbH Köln
25.09.2018

Legal-Tech-Wettbewerb: Erster Platz für Münchner Studentengruppe

Die internationale Wirtschaftskanzlei Hogan Lovells hat die nach eigenen Angaben deutschlandweit erste Legal Tech Competition für Studenten durchgeführt. Ein Team aus München lag vorne: Gesamtsieger wurde die Stundentengruppe Neunzehnvier.GG von der LMU. Ihr Legal-Tech-Projekt führt laut Kanzlei „mit einem verständlichen Dialogsystem durch den Prozess zur Erstellung von Prozess- und Beratungskostenhilfeanträgen und generiert anschließend die entsprechenden Dokumente automatisch“.

Aufgerufen waren Studenten aller Fachrichtungen in gemischten Teams, ihre Ideen für ein digitales Tool einzureichen, das ein bestehendes Problem auf dem Rechtsmarkt lösen sollte. Die Vorgabe lautete: Je größer das Problem und je größer die bisherige Unterversorgung, umso besser. Aus zehn Einsendungen wurden drei Finalisten ermittelt, unter denen sich Neunzehnvier.GG durchsetzte. Die Münchner gewannen ein Preisgeld von 2.500 Euro.

Der zweite Platz, dotiert mit 1.500 Euro, ging an ein Team von der Universität Würzburg und der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt. Die dort entstandene Gründer-App GAPP gibt einen Überblick über Fragen bei der Unternehmensgründung und unterstützt unter anderem bei der Rechtsformwahl. Das drittplatzierte Team Verify von der Universität Freiburg und der Technischen Universität Hamburg erhielt immerhin noch 1.000 Euro. Das Tool Verify nutzt die Blockchain-Technologie, um eine Library für rechtswirksame Klauseln in sogenannten Smart Contracts vorzuhalten. (Markus Lembeck)