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17.08.2018 | Autor/in: Catrin Behlau

London Calling: Mazars bietet Online-LL.M. für Internationales Steuerrecht

Im Wettbewerb um die besten Köpfe geht die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Mazars neue Wege. Sie richtet jetzt in Kooperation mit dem Londoner King´s College einen LL.M. für internationales Steuerrecht ein. Der soll mittelfristig auch Teilnehmern außerhalb Mazars offen stehen.

Das Programm startet im Herbst dieses Jahres und wird gemeinsam mit der Dickson Poon School of Law am King’s College in London durchgeführt. Mazars ist nach Angaben der Gesellschaft das erste Unternehmen, das seinen Mitarbeitern diesen LL.M. für internationales Steuerrecht anbietet. Das King’s College London gehört zu den zehn größten britischen Universitäten und zu den ältesten in England.

Start

September 2018

Dauer

2 Jahre

Zielgruppe

Führungskräfte, Direktoren, Partner

Module

8

Lernform

Interaktiver Onlinekurs mit vier Präsenzwochenenden. Face-to-Face-Zeit mit den Lehrkräften

Schlüsselthemen

Internationale Besteuerung, Verrechnungspreise sowie direkte und indirekte Besteuerung in Europa

Geplant ist der Start zunächst mit etwa 20 bis 25 Teilnehmern. Sollte das Interesse größer sein, kann Mazars sich auch vorstellen, parallel zwei Kurse anzubieten. Obwohl es sich um ein Online-Studienprogramm handelt, solle der Teilnehmerkreis überschaubar bleiben, um den persönlichen Austausch zu fördern: „Das Programm soll nicht nur aus Videos bestehen, sondern einer Online-Plattform mit Face-to-Face-Austausch“, erläutert Renata Ardous, Leiterin des LL.M. für internationales Steuerrecht und Direktorin für internationale Steuern bei Mazars. Wie viele Teilnehmer davon aus Deutschland kommen werden, ist noch unklar – eine Quote gibt es nicht, über die Teilnahme soll die Qualifikation entscheiden. 

Aber dabei soll es nicht bleiben: Nur in den ersten beiden Jahren steht dieser Kurs ausschließlich Mazars-Mitarbeitern offen. Danach hat das College das Recht, den Kurs zu duplizieren und selbst anzubieten. In den ersten fünf Jahren darf das King´s College jedoch keine Mitarbeiter von Wettbewerbern zu dem Programm zulassen. Denkbar sei jedoch, so Ardous von Mazars, dass Mitarbeiter von Mandanten oder Studenten den Kurs dann absolvieren. (Catrin Behlau)