azur100
23.02.2018 | Autor/in: azur Redaktion
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Watson Farley & Williams

Top-Arbeitgeber Energiewirtschaftsrecht– azur100 2018

Die Kanzlei auf einen Blick

Standorte in Deutschland: Frankfurt, Hamburg und München

Internationale Präsenz: Mehr als 400 Anwälte arbeiten weltweit in 13 Büros in zehn Ländern, darunter China, Großbritannien und den USA.

Personalkennzahlen

Anwälte in Deutschland: 31 Vollpartner, 39 Associates und 2 of Counsel

Frauenanteil Anwälte: 20,8%

Weitere Juristen (z.B. Dipl.-Jur., LL.B.) in Deutschland: 4 (davon 2 Frauen)

Neueinstellungen Volljuristen 2018: 8 bis 16

Neueinstellungen weitere Juristen (z.B. Dipl.-Jur., LL.B.) 2018: keine

Referendarplätze 2018: 8

Praktikumsplätze 2018: 9

Vergütung

Wissenschaftliche Mitarbeiter: 500 bis 700 Euro/Wochenarbeitstag

Referendare: 600 Euro/Wochenarbeitstag; max. 3.000 Euro/Monat

Associates

1. Jahr: 100.000 Euro plus Bonus bis 10.000 Euro*

2. und 3. Jahr: keine Angaben

Weitere Juristen (z.B. Dipl.-Jur., LL.B.), 1. Jahr: 40.000 bis 65.000 Euro
*azur-Recherche

Ausgewogene Arbeitslast. Junge Juristen, die sich für regulierte Branchen wie den Energiesektor interessieren, haben derzeit gute Chancen bei WFW. Denn hier ist die Kanzlei seit jeher stark, und die Zeichen ­stehen auf Expansion. Darum hat WFW auch ein offenes Ohr für die Bedürfnisse der Bewerber – zum Beispiel flexibles Arbeiten: Neuerdings ­ermöglicht die Kanzlei die Arbeit von zu Hause aus. Auch wenn das in zahlreichen anderen Kanzleien längst Standard ist, heben die WFW-­Associates diesen Fortschritt in der aktuellen azur-Umfrage besonders positiv hervor und bewerten die Work-Life-Balance mit überdurchschnittlichen Noten. Die reine Arbeitslast geben sie in der azur-Umfrage mit gut 52 Wochenstunden an – „gut im Vergleich zu anderen Kanzleien“, urteilt ein Associate. Auch insgesamt sind die WFW-Anwälte laut der azur-Umfrage zufrieden mit ihrer Kanzlei.
Unterdurchschnittliche Noten gibt es dagegen für die Vereinbarkeit von Karriere und Familie.

azur Urteil Watson Farley

Solides für Referendare und Praktikanten. Mitarbeit in den Teams ist der Kern der Praktikanten- und Referendarausbildung bei WFW. Jeder Referendar hat einen Associate als Mentor, der ihn während der Stage begleitet. Darüber hinaus können Referendare und Praktikanten die internen und externen Seminarangebote für angestellte Anwälte besuchen. Seit Kurzem greift WFW ihren Referendaren auch bei der Examensvorbereitung stärker unter die Arme, indem sie ihnen Klausurenkurse des Repetitoriums Kaiser finanziert. Eine sinnvolle Ergänzung, wie sie in vielen anderen Sozietäten schon lange zum Standard zählt. Außergewöhnlicher ist da schon die Möglichkeit, einen Teil der Anwalts- oder auch die Wahlstation im WFW-Büro in Bangkok zu verbringen.

Verbessertes Ausbildungsprogramm. Für ihre Associates setzte WFW 2015 erstmals ein strukturiertes Programm auf, das einen Mix aus juristischen und wirtschaftlichen Themen abdeckt. Dieses Angebot hat sie zuletzt ausgebaut und stärker am Leistungsstand ihrer Junganwälte ausgerichtet. Ihre Senior Associates bereitet WFW zum Beispiel durch eine neue Seminarreihe stärker auf ihre künftige Rolle vor, indem sie mehr über Geschäftsentwicklung, Führungsqualitäten und Profitabilität lernen. In der aktuellen azur-Associate-Umfrage loben die Teilnehmer diese neuen Angebote als spürbare Verbesserungen. Insgesamt beurteilen sie das Weiterbildungsangebot aber weiterhin als ausbaufähig, wünschen sich insbesondere „mehr Feedback“ und im weiteren Verlauf der Karriere auch „mehr Transparenz bezüglich Aufstiegschancen“ sowie „präzisere Zielvorgaben“.

Karrierechancen Fehlanzeige. Dieses Manko führt auch dazu, dass die Associates ihre Karriereaussichten eher skeptisch beurteilen. Weder mit ihren Partnerchancen noch mit den Alternativen zu diesem Karriereziel sind sie laut azur-Umfrage zufrieden. Zwar muss niemand, der nicht Partner wird, WFW automatisch verlassen. Einen Counsel-Status, der in anderen Einheiten eine Alternative darstellt, gibt es allerdings auch nicht. Gute Noten verteilen die jungen Anwälten wiede­rum für Internationalität und den inhaltlichen Anspruch ihrer Arbeit.