azur100
23.02.2018 | Autor/in: azur Redaktion

Rittershaus

Top-Arbeitgeber Südwesten – azur100 2018

Die Kanzlei auf einen Blick

Standorte in Deutschland: Mannheim, München und Frankfurt

Internationale Präsenz: Rittershaus ist Mitglied im weltweiten Kanzleinetzwerk Legalink, das in 48 Ländern vertreten ist.

Personalkennzahlen

Anwälte in Deutschland: 28 Vollpartner, 1 Non-Equity-Partner, 23 Associates und 4 of Counsel

Frauenanteil Anwälte: 25%

Weitere Juristen (z.B. Dipl.-Jur., LL.B.) in Deutschland: keine

Neueinstellungen Volljuristen 2018: 3 bis 6

Referendarplätze 2018: 20

Praktikumsplätze 2018: 30

Vergütung

Wissenschaftliche Mitarbeiter:
22 Euro/h nach sechs Monaten Kanzleizugehörigkeit

Referendare: 750 Euro/Wochenarbeitstag

Associates

1. Jahr: 66.000 Euro plus Bonus bis 6.000 Euro

2. Jahr: 66.000 Euro plus Bonus bis 6.000 Euro

3. Jahr: 72.000 Euro plus Bonus bis 15.000 Euro

Begeisterte Associates. Auf der Weihnachtsfeier spielt die Kanzlei-Band, alle sind „unfassbar nett und 100-prozentig menschlich“. Laut azur-Umfrage sind Associates in kaum einer anderen Kanzlei so zufrieden wie bei Rittershaus. „Frühzeitige Mandatseinbindung, echte persönliche Förderung und ein super Betriebsklima bei gleichzeitig hohem ­juristischen Niveau“, so fasst ein Teilnehmer seine Begeisterung zusammen. Rittershaus erhält nicht nur volle Punktzahl in der Gesamtzufriedenheit, sondern als eine von nur zwei Kanzleien auch bei den Partnerperspektiven. Tatsächlich ernennt Rittershaus, die seit Jahrzehnten als eine der renommiertesten Corporatekanzleien im Südwesten bekannt ist, regelmäßig neue Equity-Partner. Auch bei der Betreuung ihrer Anwälte gibt sich die Kanzlei laut azur-Umfrage alle Mühe, sodass diese immer wissen, wo sie gerade stehen und was die nächsten Schritte auf ihrem Karriereweg sind. Kritische Stimmen hört man wenn, dann nicht aus der Sozietät selbst, sondern von Associates aus Wettbewerberkanzleien: Rittershaus „verliert langsam den Charme der Alternativkanzlei zu den Großen“, heißt es in der azur-Umfrage.

azur Urteil Rittershaus

Fleißiger Ausbilder für Referendare. Im Januar 2018 feierte der – nach der Talentschmiede von Borussia Mönchengladbach benannte – „Fohlenstall“ sein 40-jähriges Jubiläum. Seit 1978 bildet die Kanzlei dort Referendare aus, und das scheinbar gar nicht schlecht: Die Hälfte der 2017 neu eingestellten Anwälte war bereits Referendar bei Rittershaus. Als solche werden sie in die Mandatsarbeit eingebunden und bekommen regelmäßig auch theoretischen Input durch ein internes Vortragsprogramm und einen Englischkursus. Spezielle Angebote zur Examensvorbereitung gibt es aktuell nicht, die Kanzlei plant jedoch, ihre Referendarakademie durch einen externen Klausurenkurs auszubauen. Praktikanten lernen die Kanzlei in einem vierwöchigen Gruppenpraktikum kennen.

Weiterbildung laufend ausgebaut. Wer dem Fohlenstall entwachsen ist, lernt im Assoiate-Fortbildungsprogramm das anwaltliche Handwerk. Neben einem Englischkurs besuchen Associates mindestens ­einmal im Monat Fachveranstaltungen, beispielsweise zu unternehmerischen Themen oder dem Umgang mit Konfliktsituationen in Mandaten. Externe, auch nicht juristische Weiterbildungen fördert die Kanzlei ebenso. Laut azur-Umfrage wird das Programm laufend verbessert. So gab es im vergan­genen Jahr „mehr Fortbildungsveranstaltungen sowie eine verstärkte Teilhabe der Associates an Entscheidungen der Partnerschaft“. Das Ergebnis: Die Teilnehmer der azur-Umfrage sind mit den Weiterbildungsangeboten bei Rittershaus mehr als glücklich.

Pünktlich in den Feierabend. Für die Work-Life-Balance ihrer Anwälte bietet Rittershaus zwar kein Programm, doch auch in diesem Punkt bewerten die Associates ihren Arbeitgeber überdurchschnittlich. In der azur-Umfrage nennen sie „Teilzeitmodelle, flexible Lösungen im Einzelfall und Homeoffice“ als wichtigste Maßnahmen, mit denen sich Beruf und Familie gut unter einen Hut bringen lassen. Mit hinein spielt sicherlich die relativ niedrige Arbeitsbelastung, denn mit einer laut azur-Umfrage üblichen Arbeitszeit von 51 Wochenstunden können die Anwälte bei Rittershaus deutlich früher nach Hause gehen als bei der Konkurrenz.