azur100
23.02.2018 | Autor/in: azur Redaktion

Menold Bezler

Top-Arbeitgeber Südwesten – azur100 2018

Die Kanzlei auf einen Blick

Standort in Deutschland: Stuttgart

Internationale Präsenz: Menold Bezler hat keine Auslandsbüros, verfügt aber über ein internationales Netzwerk befreundeter Kanzleien, besonders in Frankreich und Italien.

Personalkennzahlen

Anwälte in Deutschland: 29 Vollpartner, 17 Non-Equity-Partner, 5 Counsel, 41 Associates und 1 of Counsel

Frauenanteil Anwälte: 34,4%

Weitere Juristen (z.B. Dipl.-Jur., LL.B.) in Deutschland: 2 (davon 1 Frau)

Neueinstellungen Volljuristen 2018: 5 bis 10

Neueinstellungen weitere Juristen (z.B. Dipl.-Jur., LL.B.) 2018: 1

Referendarplätze 2018: 30

Praktikumsplätze 2018: 20

Vergütung

Wissenschaftliche Mitarbeiter:
12,50 Euro/h (vor dem 1. Examen),
12,50 Euro/h (nach dem 1. Examen),
15 Euro/h (nach dem 2. Examen)

Referendare: 500 Euro/Wochenarbeitstag; max. 1.700 Euro/Monat

Associates

1. Jahr: 75.000 bis 85.000 Euro

2. Jahr: 80.000 bis 90.000 Euro

3. Jahr: 85.000 bis 95.000 Euro

Weitere Juristen (z.B. Dipl.-Jur., LL.B.), 1. Jahr: 50.000 bis 60.000 Euro plus Bonus bis 5.000 Euro

Groß, aber keine Großkanzlei. Das ist das Motto von Menold Bezler, die über die Jahre kontinuierlich gewachsen ist und auch 2018 weiter einstellen will. Die Associates arbeiten gerne bei der Stuttgarter Kanzlei, laut azur-Umfrage sind sie dort überdurchschnittlich zufrieden. Für einen Teilnehmer ist die Kanzlei „ein echter Hidden Champion – sowohl hinsichtlich der Beratung als auch im Hinblick auf die Kanzleiatmosphäre“. Auch in puncto Work-Life-Balance ist MB ein Geheimtipp: Laut azur-Associate-Umfrage liegt die wöchentliche Arbeitszeit durchschnittlich bei knapp 51 Stunden und damit deutlich unter dem Marktdurchschnitt. In puncto Vereinbarkeit von Familie und Beruf machte die Kanzlei ihren Mitarbeitern schon früh attraktive Angebote: Neben flexibler Einteilung der Arbeitszeit, Homeoffice und Teilzeit auf allen Karriere­ebenen kümmert sie sich durch einen Betreuungszuschuss sowie ein ­Eltern-Kind-Arbeitszimmer um den Nachwuchs ihrer Juristen.

azur Urteil Menold Bezler

Umfassende Weiterbildung durch MB-Akademie. Besonders zufrieden sind die Associates mit dem Weiterbildungsangebot. Das bereits sehr umfassende Programm erweitert MB ständig, zuletzt um Grundlagenschulungen zu Compliance und Datenschutzrecht. Zweimal im Monat gibt es Seminare zu rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Themen sowie Soft-Skills-Trainings. Neben internen Angeboten können die Associates auf Kosten ihres Arbeitgebers externe Seminare sowie Fachanwaltskurse belegen. Zufrieden äußern sich die Umfrageteilnehmer auch über die persönliche Karriereförderung durch „gute Betreuung sowie Entwicklung persönlicher Stärken“, „engen Mandantenkontakt“ und die „Förderung der selbstständigen Arbeit“.

Highlights für Referendare. „Hier versauert keiner im Büro.“: So umschreibt ein Teilnehmer der azur-Associate-Umfrage die intensive Einbindung von Praktikanten und Referendaren in die Mandatsarbeit. Diese positive Einschätzung wird in der azur-Bewerberumfrage bestätigt. Die Zeit sei „abwechslungsreich, fordernd und fördernd“ gewesen, so ein ehemaliger Praktikant. Der Nachwuchs darf an allen internen Fortbildungsveranstaltungen teilnehmen, für Referendare gibt es auch ein Aktenvortragstraining. Ein weiteres Highlight: Sie können ihre Wahlstation bei einer der internationalen Kooperationskanzleien verbringen.

Counsel als neue Karrierestufe. Zwar ernennt die Kanzlei regelmäßig Partner, doch sonderlich zufrieden sind die Associates mit ihren Karrie­reperspektiven nicht. In den letzten Jahren kam der Wunsch nach einem alternativen Karriereweg mit weniger Akquiseverantwortung auf. Dem ist MB nun gefolgt und hat Anfang 2018 den Counsel-Status eingeführt. Der Weg in die Partnerschaft ist damit nicht mehr alleiniges Karriereziel. Wer sich bewusst gegen die unternehmerisch geprägte Partnerlaufbahn entscheidet, hat als Counsel die Möglichkeit, dauerhaft zu bleiben.