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23.02.2018

Melchers

Top-Arbeitgeber Südwesten – azur100 2018

Die Kanzlei auf einen Blick

Standorte in Deutschland: Heidelberg, Berlin und Frankfurt

Internationale Präsenz: Melchers ist Gründungsmitglied des inter­nationalen Kanzleinetzwerks Ally Law, dem weltweit mehr als
60 Kanzleien angehören.

Personalkennzahlen

Anwälte in Deutschland: 19 Vollpartner, 7 Non-Equity-Partner, 15 Associates und 4 of Counsel

Frauenanteil Anwälte: 17,8%

Weitere Juristen (z.B. Dipl.-Jur., LL.B.) in Deutschland: keine

Neueinstellungen Volljuristen 2018: 2 bis 4

Referendarplätze 2018: 10

Praktikumsplätze 2018: 10

Vergütung

Wissenschaftliche Mitarbeiter:
20 Euro/h (nach dem 1. Examen),
25 Euro/h (nach dem 2. Examen)

Referendare: 700 Euro/Wochenarbeitstag; max. 1.400 Euro/Monat

Associates

1. Jahr: 65.000 bis 70.000 Euro plus Bonus

2. Jahr: 65.000 bis 70.000 Euro plus Bonus

3. Jahr: 70.000 bis 75.000 Euro plus Bonus

Zufrieden auch ohne Dienstwagen. Die Aussicht auf einen Dienstwagen zählt für die Melchers-Associates in diesem Jahr zu den besonderen Highlights. Auch wenn es den nur für angehende Non-Equity-Partner gibt, zeigen sich die Juristen in der azur-Umfrage sehr zufrieden mit ihrer Kanzlei. Für das Betriebsklima vergeben sie gar die Höchstnote – ein Wohlgefühl, das Referendare in der azur-Bewerberumfrage bestätigen. Einer beschreibt die Anwälte als „zielstrebig, aber locker im Umgang“ und lobt die „flachen Hierarchien“ in der Kanzlei, die sich unter anderem auf Immobilien- und Glücksspielrecht spezialisiert hat. Die „überraschend hohe Internationalität“ beschert Melchers in diesem für mittelständische Kanzleien schwierigen Punkt überdurchschnittliche Noten.

azur Urteil Melchers

Praktikanten und Referendare dürfen ran. Praktikanten sollten mindestens das fünfte Semester erreicht haben, damit sie direkt mitarbeiten können. Sie recherchieren für Mandate, entwerfen Schriftstücke, prüfen die AGB und kommen mit zu Gerichtsterminen. Ehemalige Praktikanten loben in der azur-Bewerberumfrage die „sehr gute Betreuung“. Referendare arbeiten ebenfalls mit und dürfen zusätzlich an allen Seminaren teilnehmen, die Melchers zu unterschiedlichen wirtschaftsrechtlichen Themen für Mandanten anbietet. Der Ausbildungsfokus liegt bei Praktikanten wie Referendaren jedoch auf der Mandatsarbeit. Ein Teilnehmer der azur-Umfrage hebt neben den „verantwortungsvollen Aufgaben“ die „Fehleranalyse und Verbesserungsvorschläge“ der betreuenden Anwälte hervor. So sei er gut an das anwaltliche Denken und die entsprechende Taktik herangeführt worden.

Lernen am Mandat. Ihren Associates bietet Melchers sowohl interne als auch externe Fortbildungsveranstaltungen. Neben dem wöchentlichen Fachenglischkurs gibt es etwa Vorträge zum GmbH-Recht für Steuerberater oder zur Geschäftsführerhaftung. Wie man Mandantengespräche am besten angeht, lernen die jungen Anwälte im direkten Austausch mit ihrem Partner bei der Mandatsarbeit. Obwohl das interne Programm nicht so umfangreich ist wie in anderen Kanzleien, sind die Associates überdurchschnittlich zufrieden. In der azur-Umfrage loben sie insbesondere die „großzügige Zustimmung zu externen Veranstaltungen“. Berufseinsteiger gehören einer Praxisgruppe an, haben jedoch die Möglichkeit, auch andere Rechtsgebiete kennenzulernen. Das soll es ihnen erleichtern, eigene Beratungsnischen zu finden. Dass ihnen ihr Arbeitgeber dabei ausreichend „Freiräume für die eigene Akquise“ einräumt, kommt bei den Associates gut an.

Freie Wochenenden, keine Stundenvorgaben. Mit ihrer Work-Life-Balance sind die Associates ebenfalls zufrieden. Nach eigenen Angaben macht Melchers keine Stundenvorgaben. Die Anwälte loben in der azur-Umfrage die „freien Wochenenden und in der Regel angemessene Arbeitszeiten“, die im Schnitt bei gut 50 Stunden in der Woche liegen. Trotz flexibler Arbeitszeiten und der Möglichkeit, in Teilzeit zu arbeiten, gelingt es der Kanzlei allerdings nicht, viele Anwältinnen für sich zu gewinnen: Der Frauenanteil liegt insgesamt unter 18 Prozent, auf Partner­ebene weit darunter.