azur100
23.02.2018 | Autor/in: azur Redaktion
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Leinemann & Partner

Top-Arbeitgeber Vergaberecht – azur100 2018

Die Kanzlei auf einen Blick

Standorte in Deutschland: Berlin, Frankfurt, Hamburg u.a.

Internationale Präsenz: Leinemann berät überwiegend deutsche Mandanten und hat keine Auslandsbüros.

Personalkennzahlen

Anwälte in Deutschland: 8 Vollpartner, 9 Non-Equity-Partner, 13 Counsel und 58 Associates

Frauenanteil Anwälte: 30,7%

Weitere Juristen (z.B. Dipl.-Jur., LL.B.) in Deutschland: keine

Neueinstellungen Volljuristen 2018: 7 bis 13

Referendarplätze 2018: 8

Praktikumsplätze 2018: 5

Vergütung

Wissenschaftliche Mitarbeiter:
10 Euro/h (vor dem 1. Examen),
13 Euro/h (nach dem 1. Examen),
15 Euro/h (nach dem 2. Examen)

Referendare: max. 450 Euro/Monat

Associates

1. Jahr: 50.000 bis 60.000 Euro plus Bonus

2. Jahr: 55.000 bis 65.000 Euro plus Bonus

3. Jahr: 60.000 bis 75.000 Euro plus Bonus

Spannende Arbeitsinhalte. Im Vergaberecht gehört Leinemann zu den Top-Adressen. So begleiten die Anwälte aktuell etwa das Bundeswirt­schafts­ministerium bei einem IT-Großprojekt. Oft ist die Kanzlei auch bei milliardenschweren, öffentlich-privaten Autobahnfinanzierungen im Einsatz, bei denen sie zusätzlich ihre Spezialkompetenz im Baurecht ausspielen kann. Mit dem Niveau ihrer Arbeitsinhalte sind die Leinemann-Associates sehr zufrieden, ebenso mit ihrem Arbeitgeber insgesamt: In der azur-Associate-Umfrage vergeben fast alle Bestnoten. Durch die Vergaberechtsnovelle und die Einführung der E-Vergabe ist das Rechtsgebiet digitaler geworden. Die Leinemann-Associates wickeln jetzt in digitalen Datenräumen komplette Vergabeprozesse ab.

azur Urteil Leinemann & Partner

Strukturierte Associate-Ausbildung. Vor ein paar Jahren hat Leinemann ihr internes Fortbildungsprogramm zusammengefasst und strukturiert. Inzwischen sind die Inhalte stärker auf die verschiedenen Ausbildungsstufen zugeschnitten. Die Associates sind damit zufrieden und loben in der azur-Umfrage unter anderem die „zielgruppenspezifischen Seminare“. Associates lernen dort unter anderem Verhandlungstechniken, Mandantenakquise und Rhetorik. Die fachliche Ausbildung garantiert Leinemann durch Fachvorträge und Seminare, die die Kanzlei teilweise selbst veranstaltet – nicht nur für ihre eigenen Associates, sondern für ein breites Fachpublikum. Die Fortbildung zum Fachanwalt ist bei Leinemann Pflicht, einige Fachanwaltslehrgänge richtet die Kanzlei sogar selbst aus.

Standardprogramm für Referendare und Praktikanten. Die Referendarausbildung entspricht dem, was auch viele andere Kanzleien vergleichbarer Größe bieten. Die Nachwuchsjuristen sind einem Fachbereich ­zugeteilt. Je ein Partner und ein Senior Associate stehen ihnen als Mentoren zur Seite. Die Ausbildung findet dann vor allem in der Praxis statt, inklusive Gerichtsterminen und Mandantenbesuchen. Die internen Fachseminare stehen auch den Referendaren offen. Praktikanten sind keiner bestimmten Praxisgruppe zugeordnet und lernen durch Mitlaufen den Kanzleialltag kennen, begleitet von einem Associate als Mentor. Wer sich schon vor dem Berufseinstieg bei Leinemann bewährt, hat gute Chancen, später als Associate einzusteigen: 2017 waren zwei der acht Berufseinsteiger ehemalige Referendare. Entscheidend ist ohnehin die ­Verbindung zum Vergaberecht – wenn die fachliche Nähe stimmt, stellt Leinemann auch Bewerber mit nicht ganz perfekten Noten ein.

Arbeitszeiten im grünen Bereich. Besonders zufrieden zeigen sich die Leinemann-Associates in der azur-Umfrage mit dem Betriebsklima, der Work-Life-Balance und der Arbeitsbelastung. Das verwundert nicht, geben sie in der azur-Umfrage doch 47,5 Wochenstunden als durchschnittliches Pensum an – fast sieben Stunden weniger als Associates in anderen Kanzleien. Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und Teilzeit sind Alltag und helfen auch dabei, ein familienfreundliches Umfeld zu schaffen. Um Frauen gezielt zu fördern, veranstaltet die Kanzlei nun eigene Seminare. Keine schlechte Idee, denn in der Partneretage sind die Leinemänner bislang fast völlig unter sich: Während rund 40 Prozent der Associates weiblich sind, ist unter den Equity- und Non-Equity-Partnern nur jeweils eine Frau.