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23.02.2018

Greenfort

Platz 34 – azur100 2018

Work & Life in Balance. Greenfort hat auch im 13. Jahr seit der Gründung nichts von ihrem Schwung verloren. Gleichzeitig beweist die Kanzlei, dass Rechtsberatung auf hohem Niveau und eine ausgewogene Arbeitsbelastung sich nicht ausschließen müssen. Stundenvorgaben gibt es weder für angestellte Anwälte noch für Partner, Associates loben die Arbeitsatmosphäre in der azur-Umfrage als „kollegial und familiär“. Es herrsche ein „freundschaftliches Miteinander“ auf allen Ebenen, so ein Associate, ein anderer schwärmt: „Ich habe noch keinen besseren Teamgeist erlebt.“ Ähnlich positiv bewerten sie die Work-Life-Balance. Die Wochenarbeitszeit liegt laut azur-Umfrage mit 53 Stunden leicht unter dem Durchschnitt, die Kanzlei gewährt ihren Mitarbeitern 28 Tage Urlaub. So freuen sich die Associates in der Umfrage über die „ausgewogene Belastung“, „die Möglichkeit, einem Hobby nachzugehen“ und die „flexible Gestaltung der Arbeitszeit“.

azur Urteil Greenfort
Enge Einbindung von Referendaren und Praktikanten. Im Mittelpunkt der Ausbildung steht auf allen Stufen die frühe Mitarbeit am Mandat. Schon von den Referendaren erwartet Greenfort, dass sie Besprechungen und Telefonkonferenzen vorbereiten und aktiv an diesen teilnehmen. ­Jeder Referendar ist Teil einer Arbeitsgruppe, in denen sich die Greenfort-Anwälte um Themen jenseits des Juristischen kümmern, etwa ­Pressearbeit oder Personalentwicklung. Darüber hinaus sind allgemeine Ausbildungsinhalte im eigenen Referendarsprogramm zusammengefasst. Darunter fällt die regelmäßige Teilnahme an der kanzleiinternen Fortbildungsveranstaltung ,Greenfort Lunch‘, bei der interne und externe Referenten einmal im Monat über einzelne Rechtsgebiete berichten. In der zweiten Hälfte seiner Station hält jeder Referendar dort einen Vortrag über ein juristisches Thema seiner Wahl. Für Praktikanten bietet Greenfort eine Art Light-Version der Referendarstage mit Mentor und der Teilnahme an internen Vorträgen sowie der Einbindung in die Mandatsarbeit.

Individuelle Gestaltung. Die Ausbildung für Berufseinsteiger erstreckt sich über die ersten vier Jahre und bietet neben einem institutionalisierten Ausbildungsprogramm viel Raum für individuelle Gestaltung. Neben den in- und externen Seminaren und Vorträgen zu rechtlichen Themen gibt es Workshops, in denen Partner zu Themen wie Netzwerken und ­Mandatsgewinnung informieren. Zudem organisiert Greenfort weitere Fortbildungen etwa in Betriebswirtschaftslehre und unterstützt die ­Teilnahme an Fachanwaltslehrgängen. Im zweiten Teil der Ausbildungs­phase nehmen Associates an einem halbjährigen Trainings- und ­Coachingprogramm teil. Dieses vermittelt Soft Skills zu Gesprächs- und Verhandlungsführung, Auftreten, Konfliktlösung sowie Selbstorganisa­tion und Mitarbeiterführung. Außerdem gibt es einen wöchentlichen Englischkursus, der auch den Referendaren offensteht.

Kontinuierliche Begleitung. Während der Ausbildung erhalten die Associates in halbjährlichen Personalgesprächen von ihrem Mentor und dem Personalverantwortlichen ein regelmäßiges Feedback. Das kommt gut an. In der Associate-Umfrage loben mehrere Teilnehmer die „gute Feedbackkultur“ und die „regelmäßigen Entwicklungsgespräche“. Zufrieden sind sie auch mit dem hohen Ausbildungsengagement der Partner. „Es wird sich unglaublich viel Zeit genommen, um zu erklären und meine erarbeiteten Schriftstücke zu besprechen“, lobt ein Associate. Insgesamt verteilen die Anwälte für die Ausbildung bei Greenfort überdurchschnittliche Noten.

Einer wie der andere. Bestnoten vergeben sie außerdem für die Gleichberechtigung unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder sexueller Orientierung. „Bei Greenfort muss sich niemand verstellen“, schreibt ein ­Associate und ein anderer: „Alle werden absolut gleich behandelt.“ Auch die Vereinbarkeit von Karriere und Familie bewerten die Anwälte als sehr gut. Teilzeitarbeit sowie Homeoffice sind auf Wunsch möglich, auch wenn dies auf Partnerebene derzeit nicht vorgelebt wird. Einziger Wermutstropfen ist der vergleichsweise geringe Frauenanteil, insbesondere auf Partnerebene. Zwar liegt dieser insgesamt bei knapp einem Drittel, jedoch findet sich unter den acht Partnern nur eine Frau: Eine Arbeitsrechtlerin wurde 2017 zur Assoziierten Partnerin ernannt. Ein Anfang ist also gemacht.

Bewertung und azur-Urteil
Blick hinter die Kulissen
Die Kanzlei auf einen Blick
Vergütung

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