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23.02.2018 | Autor/in: azur Redaktion
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GvW Graf von Westphalen

Top-Arbeitgeber Norden – azur100 2018

Die Kanzlei auf einen Blick

Standorte in Deutschland: Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München

Internationale Präsenz: Die Kanzlei verfügt über eigene Standorte in Istanbul, Brüssel und Schanghai. Vor Kurzem intensivierte sie ihre Beziehung zur britischen Kanzlei Mills & Reeve. GvW ist Mitglied in den Kanzleinetzwerken State Capital Global und Cicero.

Personalkennzahlen

Anwälte in Deutschland: 58 Vollpartner, 23 Non-Equity-Partner, 5 Counsel, 32 Associates und 2 of Counsel

Frauenanteil Anwälte: 19,2%

Weitere Juristen (z.B. Dipl.-Jur., LL.B.) in Deutschland: keine

Neueinstellungen Volljuristen 2018: 12 bis 18

Referendarplätze 2018: 60

Praktikumsplätze 2018: 25

Vergütung

Wissenschaftliche Mitarbeiter:
450 bis 550 Euro/h (vor und nach dem 1. Examen),
700 Euro/h (nach dem 2. Examen)

Referendare: 250 bis 400 Euro/Wochenarbeitstag

Associates

1. Jahr: 75.000 bis 85.000 Euro plus Bonus bis 25.000 Euro

2. Jahr: bis 90.000 Euro plus Bonus bis 25.000 Euro

3. Jahr: bis 95.000 Euro plus Bonus bis 25.000 Euro

Internationale Arbeit, gutes Klima. GvW hat ihre Standorte und Praxisgruppen in den letzten Jahren enger vernetzt. Für die Hamburger Mannschaft bedeutet das immer mehr Kontakt zu den Kollegen aus den übrigen deutschen Büros, zusätzlich zum internationalen Geschäft, das die Arbeit in der Hansestadt stärker prägt als an den anderen GvW-Standorten. Die intensive Zusammenarbeit sorgt für gute Stimmung: ­Sowohl einzelne Associates als auch die Praktikanten und Referendare loben in den azur-Umfragen die „angenehme Arbeitsatmosphäre“ und den „respektvollen und aufgeschlossenen Umgang miteinander“.

azur Urteil Graf von Westphalen

Examensrelevantes für Referendare und Praktikanten. Besonders intensiv kümmert sich die Kanzlei um die Ausbildung der angehenden ­Juristen, für die sie ihr bestehendes Programm neu strukturiert und ergänzt hat. Neben dem üblichen Mitschwimmen im Alltag unterstützt sie ihre Referendare intensiv bei der Examensvorbereitung. Das Angebot, an Seminaren des Repetitoriums Kaiser teilzunehmen, hat GvW auf mehr Rechtsgebiete erweitert und durch Workshops ergänzt, in denen ein externer Trainer die Referendare auf die Prüfungssituation vorbereitet. Im Angebot sind auch ein Klausurenfernkurs und Gratiskommentare. Noch mehr Examenstipps gibt es in den monatlichen Kolloquien, in denen GvW-Anwälte zu fachlichen und all­gemeinen Kanzleithemen referieren. Daran dürfen auch Praktikanten teilnehmen. Drei- bis viermal im Jahr organisiert die Kanzlei für diese zudem einen ganztägigen Examensworkshop. Die Angebote kommen gut an: Ehemalige Praktikanten loben in der azur-Bewerberumfrage die „hervorragende Betreuung“.

Karriereförderung per Soft-Skills-Training. Im Mittelpunkt der Asso­ciate-Ausbildung steht das Lernen aus der täglichen Beratungspraxis. Fachliche Fortbildung findet vor allem innerhalb der jeweiligen Praxisgruppen statt, zudem unterstützt die Kanzlei den Besuch von Fachanwaltskursen. Die Vermittlung der sogenannten Soft Skills geht bei GvW Hand in Hand mit der Karriereförderung: Associates ab dem dritten Berufsjahr schult die Kanzlei zu Themen wie Konfliktbewältigung, Führungskompetenz und Akquise. Einmal im Jahr treffen sich die jungen ­Anwälte zudem zu einem Workshop und diskutieren mit den Verantwort­lichen in der Kanzlei ihre weitere Karriereplanung. Dort ist auch für weiterführende eigene Ideen Platz, beispielsweise zum Thema Digitalisierung.

Gute Work-Life-Balance. Neben der Arbeitsatmosphäre punktet GvW vor allem bei der Work-Life-Balance. Die Kanzlei verzichtet auf feste Stundenvorgaben und bietet individuelle Teilzeitmöglichkeiten – egal ob für die Familienplanung oder eine Promotion. Ein bisschen schwach auf der Brust zeigt sich die Kanzlei nach wie vor beim Thema Frauenförderung. Lediglich fünf der 58 Vollpartner sind weiblich, und auch insgesamt liegt der Frauenanteil unter den Berufsträgern mit nicht einmal 20 Prozent weit unter dem Marktdurchschnitt. Allerdings hat GvW 2017 vier Associates zu Salary-Partnern ernannt – darunter zwei Frauen.