azur100
23.02.2018 | Autor/in: azur Redaktion

Ebner Stolz Mönning Bachem

Top-Arbeitgeber Nachfolge/Vermögen/Stiftungen – azur100 2018

Die Kanzlei auf einen Blick

Standorte in Deutschland: Stuttgart, Hamburg, Köln, Leipzig u.a.

Internationale Präsenz: Ebner Stolz ist Mitglied von Nexia International, einem weltweiten Netzwerk von unabhängigen Prüfungs- und Beratungsunternehmen.

Personalkennzahlen

Anwälte in Deutschland: 15 Vollpartner, 12 Non-Equity-Partner und 48 Associates

Frauenanteil Anwälte: 34,7%

Weitere Juristen (z.B. Dipl.-Jur., LL.B.) in Deutschland: 1

Neueinstellungen Volljuristen 2018: 8 bis 10

Neueinstellungen weitere Juristen (z.B. Dipl.-Jur., LL.B.) 2018: keine

Referendarplätze 2018: 15

Praktikumsplätze 2018: 10

Vergütung

Wissenschaftliche Mitarbeiter:
12 bis 15 Euro/h (vor dem 1. Examen),
12 bis 16 Euro/h (nach dem 1. Examen),
16 bis 25 Euro/h (nach dem 2. Examen)

Referendare: 250 Euro/Wochenarbeitstag; max. 1.000 Euro/Monat

Associates

1. bis 3. Jahr: keine Angaben

Weitere Juristen (z.B. Dipl.-Jur., LL.B.), 1. Jahr: keine Angaben

Schnittstelle Recht und Steuern. Multidisziplinär ist die Arbeit bei ­Ebner Stolz, denn in der Kanzlei arbeiten die Rechtsanwälte regelmäßig gemeinsam mit den Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern. Gerade im Bereich Nachfolge und Vermögen ist diese Aufstellung von Vorteil, weil Rechts- und Steuerthemen permanent ineinandergreifen. Das bedeutet nicht, dass junge Anwälte bei Ebner Stolz gezwungen sind, auch noch die Wirtschaftsprüfer- und Steuerberaterprüfung zu absolvieren. Sollten sich die Anwälte dafür entscheiden, werden sie von ihrem Arbeitgeber aber finanziell und mit Blick auf das Arbeitspensum unterstützt.

azur Urteil Ebner Stolz

Weiterbildung ausgebaut. Um die fachliche Weiterbildung ihrer Asso­ciates kümmert sich Ebner Stolz primär selbst. Dabei kann sie auf die Unterstützung ihrer Wirtschaftsprüfer und Steuerberater bauen, die den Anwaltskollegen relevante Steuer- und Bilanzthemen in Schulungen und Workshops vermitteln. Mit diesem Angebot sind die Associates noch nicht ganz zufrieden – in der azur-Umfrage geben sie ihrer Kanzlei leicht unterdurchschnittliche Noten für die Weiterbildung. Doch Besserung ist schon in Sicht: Ab 2018 bietet Ebner Stolz zusätzliche Soft-Skills-Schulungen in Kooperation mit der Bucerius Law School an. Ein jährlich wechselndes Schwerpunktthema, etwa Präsentationstechnik, wird zunächst in Präsenzseminaren behandelt, bei denen Anwälte aller Standorte zusammenkommen. Anschließend bereiten kleinere Teams an den einzelnen Standorten die Inhalte in Form von Hausaufgaben und Workshops webbasiert nach.

Work und Life im Gleichgewicht. Den Aufstieg ihrer Associates begleitet Ebner Stolz intensiv mit Schulungen zu Mandats- und Mitarbeiterverantwortung. Ein Associate lobt in der azur-Umfrage das „regelmäßige Feedback und die klare Definition der Zielvorstellungen in Gesprächen mit dem Partner“. Für jede Karrierestufe gibt es transparente Anforderungsprofile. Wann ein Associate die nächste Ebene erreicht, folgt keinem festen Zeitplan. Auch beim Thema Vereinbarkeit von Familie, Freizeit und Beruf setzt Ebner Stolz auf individuelle Lösungen und räumt ihren Anwälten Freiräume bei der Gestaltung ihrer Arbeitszeit ein. Teilzeit ist ebenso möglich wie die Arbeit im Homeoffice. Die Associates sind damit zufrieden und vergeben in der azur-Umfrage deutlich überdurchschnittliche Noten. Zusätzlich bietet die Kanzlei eigene Sport- und Fitnessprogramme an, die laut azur-Umfrage ebenfalls gut ankommen.

Enge Einbindung von Referendaren und Praktikanten. Wer bisher keine Vorstellung von der Arbeit in einer multidisziplinären Einheit hat, kann das durch ein Referendariat oder Praktikum bei Ebner Stolz ändern. Die Betreuung entspricht dem üblichen Marktstandard: Die Nachwuchsjuristen bekommen einen Associate als Mentor zur Seite gestellt, der sie während der gesamten Zeit betreut. Neben der Mandatsarbeit stehen ihnen interne Schulungen offen, und sie können die Anwälte zu Mandanten begleiten. Ein Teilnehmer der azur-Bewerberumfrage ist mit dem Programm zufrieden. Er lobt Ebner Stolz für „die gute Betreuung und das eigenverantwortliche Arbeiten.“