azur100
23.02.2018 | Autor/in: azur Redaktion

Deutsche Börse

Top-Arbeitgeber Frankfurt/Hessen – azur100 2018

Das Unternehmen auf einen Blick

Branche: Banken und Finanzen

Standort in Deutschland: Eschborn

Internationale Präsenz: Die Deutsche Börse ist in 16 Ländern mit insgesamt 22 Standorten vertreten.

Personalkennzahlen

Volljuristen in Deutschland: 30 (in der Rechtsabteilung)

Frauenanteil in der Rechtsabteilung: 23,3%

Weitere Juristen (z.B. Dipl.-Jur., LL.B.) in Deutschland: 11 (davon 5 Frauen)

Neueinstellungen Volljuristen 2018: 2 bis 3

Neueinstellungen weitere Juristen (z.B. Dipl.-Jur., LL.B.) 2018: keine Angaben

Referendarplätze 2018: 3

Praktikumsplätze 2018: 3

Vergütung

Wissenschaftliche Mitarbeiter: keine Angaben

Referendare: max. 820 Euro/Monat

Syndikusanwälte*

1. Jahr: 60.000 bis 75.000 Euro plus Bonus bis 15.000 Euro

2. Jahr: 60.000 bis 80.000 Euro plus Bonus bis 20.000 Euro

3. Jahr: 65.000 bis 85.000 Euro plus Bonus bis 20.000 Euro

*Angaben aus dem Vorjahr

Breites Betätigungsfeld. Nach der Deutschen Börse kommt im deutschen Wertpapierhandel lange nichts. Die Inhousejuristen sind mitten im Geschehen, gerade weil regulatorische Anforderungen und IT-Innovationen die Branche in Atem halten. Syndizi haben in der Rechtsabteilung die Wahl zwischen drei Ressorts: Corporate Legal berät zum Beispiel zu Verträgen oder bei M&A- und Joint-Venture-Projekten. Market Legal betreut die Handelsplätze und das Clearing-Haus, berät bei aufsichts- und europarechtlichen Fragen sowie zu Börsen-, Bank- und Kapitalmarktrecht. Darüber hinaus steht es im Austausch mit Aufsichtsbehörden weltweit. Regulatory Legal wiederum legt den Schwerpunkt auf aktuelle und künftige aufsichtsrechtliche Anforderungen. Daher sollten Bewerber vor allem eines mitbringen: Interesse an der Finanzindustrie.

Frankfurt Deutsche Börse

Individuelle Ausbildung für Referendare. Die Aus- und Fortbildung der jungen Juristen umfasst neben Rechtsthemen vor allem Fragen rund um Börsengeschäft und Kapitalmarkt, die die konzerneigene Akademie abdeckt. Trainings zu Soft Skills wie Verhandlungs-, Management- oder IT-Kompetenz und Sprachkurse ergänzen das Programm. Während sich diese Angebote an alle Mitarbeiter der Deutschen Börse richten, erhalten die Juristen innerhalb der Rechtsabteilung regelmäßige interne und externe Schulungen zu den für sie relevanten Fachgebieten. Daran dürfen bereits Referendare und Praktikanten teilnehmen, die ein erfahrener Syndikus in die Rechtsabteilung einführt. Ihr Ausbildungsplan ist individuell festgelegt und orientiert sich an der ausgewählten Abteilung.

Vernetzung groß geschrieben. Vom ersten Arbeitstag an bemüht sich die Deutsche Börse, die Vernetzung ihrer Mitarbeiter abteilungsübergreifend zu fördern. Alle neuen Börsianer begrüßt das Unternehmen bei einer Einführungsveranstaltung, die bereits fachliche Inhalte umfasst. Für Praktikanten bietet anschließend ein eigenes internes Programm die Möglichkeit, sich mit anderen Studenten im Unternehmen zu vernetzen und Einblicke über die eigene Abteilung hinaus zu erhalten. Syndizi erhalten auf Wunsch ein Jahr lang berufsbegleitend einen Mentor aus einer anderen operativen Abteilung, der sie mit seinem – in der Regel nicht juristischen – Fachbereich vertraut macht. Die starke interdisziplinäre Vernetzung schafft die Basis für eine Vielzahl an weiteren Karriereoptionen. So können Juristen nicht nur innerhalb der Rechtsabteilung das Ressort wechseln, sondern auch eine Führungslaufbahn in einer anderen Abteilung wählen oder sich zum Börsenhändler qualifizieren, wie es schon einige Juristen vorgemacht haben.

Work-Life-Balance garantiert. Die 39-Stunden-Woche ist bei der Deutschen Börse gelebte Realität. Sollten Syndizi doch einmal projektbedingt länger arbeiten müssen, können sie diese Überstunden in Gleitzeit ausgleichen. Teilzeit beruht auf individuellen Vereinbarungen, zudem unterhält das Unternehmen eine Kooperation mit einer Kindertagesstätte und zahlt seinen Mitarbeitern einen Kinderbetreuungszuschuss. Im Notfall gibt es zudem ein Eltern-Kind-Büro.