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22.02.2018

azur Awards 2018: Die Gewinner

Die azur-Redaktion des JUVE Verlags hat vier Arbeitgeber für ihr besonderes Engagement bei der Förderung junger Juristen ausgezeichnet. Die Preisträger des Jahres 2018 unterscheiden sich durch Dynamik, Verbesserungswillen und ihr Gespür für die Bedürfnisse der Nachwuchsanwälte erkennbar vom Rest des Marktes.

azur Awards 2018 PokalDie azur Awards-Trophäen wurden auf einer festlichen Abendveranstaltung in Köln verliehen. Seit 2010 prämiert die azur-Redaktion Arbeitgeber, die ihr bei der Recherche von Karriere- und Nachwuchsthemen als besonders engagiert auffallen. Entscheidend für einen Award sind Flexibilität und Sorgfalt, die ein Arbeitgeber bei der Verbesserung seiner Angebote in der jeweiligen Kategorie demonstriert. Azur würdigt mit den Preisen, die als Ergebnis eines intensiven redaktionellen Auswahlprozesses vergeben werden, sowohl die Weiterentwicklung bestehender Programme als auch innovative Maßnahmen, die im günstigsten Fall die Rückmeldungen der Betroffenen aufgreifen und ernst nehmen. Es zählt die Anstrengung, die deutlich über das übliche Maß hinausgeht.

Der azur Award für Referendariat und Praktikum ging an Taylor Wessing. Zu dem neu entwickelten Rundumpaket für den Nachwuchs gehört auch eine umfassende Examensvorbereitung. Die Kanzlei hat den Anspruch, Praktikanten und Referendaren gleichermaßen einen intensiven und echten Einblick in den Anwaltsberuf zu geben, was von Teilnehmern der azur-Bewerberumfrage vielfach gelobt wurde.

Das in der Kategorie Aus- und Fortbildung prämierte Trainingsprogramm für die Associates von DLA Piper wurde zuletzt komplett umgekrempelt. Mit Seminaren, die speziell auf den Ausbildungsstand der Jungjuristen zugeschnitten sind, und einem internationalen Secondmentangebot punktet die Kanzlei bei ihren Associates. Das Management fordert von den DLA-Partnern zudem eine höhere Wertschätzung für Nachwuchsthemen.

Den azur Award in der Kategorie Diversity erhielt Orth Kluth. Gute Noten in der azur-Associateumfrage sind die Belohnung dafür, dass die Kanzlei das Thema Gleichbehandlung seit Längerem fördert: In den vergangenen zwei Jahren hat sie drei Anwälte in die Vollpartnerschaft gehoben – zwei davon sind Frauen. Zudem ist Teilzeit für Partnerinnen und Partner nicht nur Theorie, sondern Praxis.

Den ersten Platz auf der azur-Liste der Top-Arbeitgeber sicherte sich erneut Freshfields Bruckhaus Deringer. Die Platzierung ergibt sich aus Neueinstellungen, Gehalt, Zufriedenheit und dem Image-Faktor der azur-Liste 2018. Wie hebt man Nachwuchsförderung auf höchstem Niveau noch eine Stufe höher? Freshfields aktualisiert kontinuierlich Ausbildungsinhalte auf allen Ebenen, setzt noch stärker auf die internationale Karte und unterstützt talentierte Referendarinnen mit maßgeschneiderten Karrierecoachings. 50 Prozent ihrer neuen Anwälte hat die Kanzlei bereits im Referendariat kennengelernt. (Markus Lembeck)

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