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24.10.2017 | Autor/in: Markus Lembeck

„Netzwerk mit Einfluss“: Deutscher Juristinnenbund hat eine neue Präsidentin

Prof. Dr. Maria Wersig ist zur neuen Präsidentin des Deutschen Juristinnenbundes (djb) gewählt worden. Wersig lehrt im Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Dortmund. In den vergangenen Jahren war sie bereits Vorsitzende der djb-Kommission zum Recht der sozialen Sicherung und Familienlastenausgleich und damit Mitglied des Bundesvorstands.

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Neue djb-Präsidentin: Maria Wersig aus Dortmund.

Die Professorin tritt die Nachfolge von Ramona Pisal an. Pisal ist seit einem knappen Jahr Präsidentin des Cottbuser Landgerichts und leitete den djb seit 2011. „Ich freue mich auf diese verantwortungsvolle Aufgabe“, erklärte Wersig anlässlich ihrer Wahl. „Der djb ist ein Netzwerk mit Einfluss und setzt sich erfolgreich und mit großem Sachverstand für Frauenrechte und die Verwirklichung einer geschlechtergerechten Gesellschaft ein. Das ist heute und in Zukunft wichtiger denn je.“

Der djb ist ein Zusammenschluss von Juristinnen sowie Volks- und Betriebswirtinnen zur Fortentwicklung des Rechts auf allen Gebieten, mit besonderem Fokus auf der Gleichstellung der Frau. Der Bund hat ca. 2.800 Mitglieder und feiert im nächsten Jahr in Dortmund sein 70-jähriges Bestehen.

An der FH Dortmund vertritt Maria Wersig das Lehrgebiet „Recht in der Sozialen Arbeit“. Sie forscht zu sozial- und geschlechterpolitischen Themen und den Schnittstellen von Sozial- und Familienrecht. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf den Themen Sozialrecht, Antidiskriminierungsrecht, Ehegattensplitting, Regulierung der Prostitution und Alterssicherung. (ML)