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27.01.2015 | Autor/in: Markus Lembeck

Hamburg: Förderung der China-EU School of Law verlängert

Die China-EU School of Law (CESL) erhält für weitere dreieinhalb Jahre Förderung von der Europäischen Kommission. Sie besteht bereits seit 2008 und wird von der juristischen Fakultät der Universität Hamburg koordiniert.

China-EU School of Law: Die Universität Hamburg koordiniert das außergewöhnliche Projekt.

China-EU School of Law: Die Universität Hamburg koordiniert das außergewöhnliche Projekt.

Die CESL ist eine Kooperation von vier chinesischen sowie zwölf europäischen Hochschulen und Bildungseinrichtungen (mehr …). Sie dient dem fachlichen Austausch zwischen China und Europa und soll darüber hinaus die Volksrepublik China bei der Schaffung rechtsstaatlicher Strukturen unterstützen.

Auch Ausbildung steht auf dem Programm. Die CESL bietet unter anderem den einjährigen „Master of European und International Law“ an, der von der Partneruniversität China University of Political Science and Law in Peking realisiert wird. Dieser Studiengang richtet sich sowohl an chinesische als auch an ausländische Studierende, die bereits einen ersten Abschluss in Rechtswissenschaften haben. Der Abschluss Master of Laws (LL.M.) wird von der Universität Hamburg verliehen.

Internationale Jurastudierende haben außerdem einmal jährlich die Möglichkeit, das einsemestrige Programm „Chinese Law Taught in English“ in Peking zu belegen und damit eine Einführung in das chinesische Recht und die chinesische Rechtskultur zu erhalten. (Markus Lembeck)

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