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28.10.2014 | Autor/in: Norbert Parzinger
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Wettbewerbsrecht: Dissertationspreis für Cleary Gottlieb-Associate

Die Anwältin Dr. Katharina Apel hat als erste Juristin den Göttinger Dissertationspreis erhalten. Apel, die im Kölner Büro der Kanzlei Cleary Gottlieb Steen & Hamilton arbeitet, teilt sich den mit 8.000 Euro dotierten Preis mit dem Biologen Patrick Weigelt.

Patrick Weigelt, Unibund-Vorstand Arnulf Quadt, Katharina Apel

Patrick Weigelt, Unibund-Vorstand Arnulf Quadt, Katharina Apel

Unter dem Titel „Die kartellrechtliche Zwangslizenz im Lichte der Ökonomisierung des europäischen Wettbewerbsrechts“ geht Apel der Frage nach, wie sich der Schutz geistigen Eigentums mit der Verfügbarkeit aktuellen Wissens verträgt. Als Lösungsansatz entwickelt sie Kriterien für eine Zwangslizenz, die als Basis für Weiterentwicklungen dienen kann. „Die Arbeit bietet ein breites Fundament, um den Innovationswettbewerb aufrechtzuerhalten und Anreize für Erfindungen zu bieten“, erklärte der Betreuer der Arbeit, Professor Dr. Gerald Spindler.

Mit dem Dissertationspreis zeichnet der gemeinnützige Universitätsbund Göttingen seit 2008 herausragende Promotionsarbeiten aus. Gefördert wird der Preis durch die Familienstiftung des 2010 verstorbenen Chefs des Saatgutkonzerns KWS Saat, Dr. Carl-Ernst Büchting. (Norbert Parzinger)