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02.10.2014 | Autor/in: Markus Lembeck
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Deals im Strafverfahren: Ausschreibung für studentische Beiträge

Darf sich ein Angeklagter im Strafverfahren freikaufen? Der Aufsatzwettbewerb der Stiftung der Hessischen Rechtsanwaltschaft dreht sich in diesem Jahr um Deals im Strafverfahren. Bis zum 30. Januar 2015 können Studenten und Referendare teilnehmen. Es winkt ein Preisgeld von 10.000 Euro.

In allen Deliktsbereichen werden zunehmend Verfahrensergebnisse durch eine wie auch immer geartete Verständigung gefunden, die die Öffentlichkeit manchmal nur schwer nachvollziehen kann. Seit Langem sind Verfahrenseinstellungen gegen Geldauflagen bekannt. Erst im August wurde der Prozess gegen den Formel-1-Chef Bernie Ecclestone gegen eine Rekord-Auflage von umgerechnet 75 Millionen Euro eingestellt (mehr …). Die Stiftung fragt: Gibt es Reformbedarf in der Strafprozessordnung? Ist den Richtern vielleicht die Aufklärung zu mühsam?

An dem Wettbewerb können alle an einer deutschen Universität eingeschriebenen Jurastudierenden, auch Promotionsstudierende, und alle Rechtsreferendare teilnehmen. Die Beiträge sind bis spätestens zum 30. Januar 2015 per E-Mail oder per Post bei der Stiftung der Hessischen Rechtsanwaltschaft, z. Hd. Herrn Rechtsanwalt Dr. Mark C. Hilgard, Bockenheimer Anlage 36, 60322 Frankfurt am Main (E-Mail: mhilgard@mayerbrown.com) einzureichen. Als Gutachterin fungiert Professor Dr. Britta Bannenberg von der Universität Gießen. (Markus Lembeck)

Im Internet: www.shra.de