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26.08.2014 | Autor/in: Markus Lembeck
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Münster: Poolbildung für Jura-Bibliotheken

In Münster haben die Rechtswissenschaftliche Fakultät und die Universitätsbibliothek (ULB) eine engere Kooperation vereinbart. Die neue Dienstleistungsvereinbarung soll einen effizienteren Einsatz der öffentlichen Mittel gewährleisten.

Mittelbar soll die Kooperation über eine Abstimmung der Öffnungszeiten sowie eine gemeinsame Etatplanung für elektronische Zeitschriften und Datenbankzugänge auch den Studierenden und Wissenschaftlern zugute kommen.

Mit rund 4.900 Studenten ist die Juristische Fakultät in Münster eine der größten in Deutschland. 33 Professorinnen und Professoren, 70 Lehrbeauftragte sowie weit über 50 wissenschaftliche Mitarbeiter arbeiten dort. Entsprechend hoch ist die Beanspruchung ihrer verschiedenen Teilbibliotheken, die zum Teil bereits heute bis 24 Uhr geöffnet sind. Eine engere Abstimmung mit der Universitäts- und Landesbibliothek macht auch deshalb Sinn, weil die Gebäude von Jurafakultät und ULB unmittelbar aneinander angrenzen.

Die 18 Beschäftigten der Bibliothek des Rechtswissenschaftlichen Seminars wechseln nun in die Personalverantwortlichkeit der ULB. Von der Neuordnung der Bibliotheksstrukturen in Münster sind nicht nur die Juristen betroffen. Die Universität vereinbarte auch mit anderen Fachbereichen die sogenannte funktionale Einschichtigkeit des Bibliothekssystems. (Markus Lembeck)