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24.06.2014 | Autor/in: Markus Lembeck
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Zweiter Soldan Moot Court: Am 3. Juli geht’s los

Der bundesweite Moot-Court-Wettbewerb von Soldan beginnt in wenigen Tagen zum zweiten Mal. Am 3. Juli wird auf der Website www.soldanmoot.de der neue fiktive Fall veröffentlicht. Bis zum 24. Juli können sich dann Studententeams aller deutschen juristischen Fakultäten anmelden.

Jedes Team besteht aus vier Studierenden ab dem dritten Fachsemester. Zwei Teammitglieder vertreten in der mündlichen Verhandlung die Klägerposition und zwei die Beklagtenposition. Die wissenschaftliche und organisatorische Verantwortung für den Wettbewerb trägt Prof. Dr. Christian Wolf vom Institut für Prozess- und Anwaltsrecht (IPA) der Universität Hannover. Dort finden im Oktober auch die mündlichen Verhandlungen statt, mit denen der Wettbewerb zu Ende geht.

Die Anfang Juli bereitgestellte Akte enthält alle relevanten Informationen, wie zum Beispiel die Korrespondenz zwischen dem Mandanten und seinem Rechtsanwalt sowie den zwischen dem Mandanten und seinem Gegner geschlossenen Vertrag und die geführte vorprozessuale Korrespondenz. Als Richter und Juroren wirken zahlreiche Rechtsanwälte und Richter mit. Sie bilden die Kammer des fiktiven Landgerichts, vor der die Verhandlung geführt wird und die vorab die Schriftsätze begutachtet.

Neben dem Finalsieger, der den Hans-Soldan-Preis erhält, gibt es auch Auszeichnungen für die besten Schriftsätze und die besten mündlichen Leistungen. Im Finale 2013 konnte sich ein Team der Bucerius Law School gegen Studierende der Universität Hannover durchsetzen. (Markus Lembeck)

www.soldanmoot.de