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24.06.2014 | Autor/in: Norbert Parzinger
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Regulierung: Münsteraner Juristen forschen zu Risiken von Nanomaterialien

Ein Team um Prof. Dr. Sabine Schlacke vom Institut für Umwelt- und Planungsrecht an der Universität Münster wird Teil des Doktorandenkollegs „NanoCompetence: Forschung – Vermittlung – Gestaltung“. Sein Zentrum hat das interdisziplinäre Projekt, das Anfang 2015 an den Start geht, an der Universität Bremen.

Zu den Aspekten, mit denen sich die Münsteraner Juristen beschäftigen werden, zählen etwa die rechtlichen Fragen der Nutzung von Kupferoxid-Nanopartikeln, insbesondere deren Regulierung. Diese Stoffe werden unter anderem in der Halbleiterproduktion und als Fäulnisschutzmittel eingesetzt, stehen aber im Verdacht, auch das Wachstum von Nutzpflanzen zu hemmen.

Die sieben übrigen Arbeitsgruppen des Doktorandenkollegs sind an der Universität Bremen beheimatet. Dort geht es vor allem um naturwissenschaftliche Forschung und Wissenskommunikation. Gefördert wird das Kolleg von der Hans-Böckler-Stiftung des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Die Stiftung hat zusätzlich Promotionsstipendien ausgelobt, von denen einige noch zu vergeben sind. (Norbert Parzinger)

Ausschreibung Promotionsstipendien der Hans-Böckler-Stiftung