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21.05.2014 | Autor/in: Aled Griffiths
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Top-Arbeitgeber für Venture Capital

AZ01/14

Top-Arbeitgeber für Venture Capital: Beitrag aus azur 1/2014

 Den nächsten Steve Jobs beraten oder bei der Enwicklung einer neuen „Killer-App“ hautnah dabei­ sein: Venture Capital ist in Deutschland dank vieler Internet-Start-ups in Berlin und des ­traditionellen Technologiezentrums München wieder in Mode. azur stellt zehn attraktive Arbeitgeber vor. Von Aled Griffiths (aus azur 1/2014)

Marktführer

CMS Hasche Sigle

Standorte: Berlin, München und Stuttgart

Praxisgröße: 22 Partner und Associates im Private Equity und ­Venture Capital insgesamt,

Aktuelle Top-Mandate: BC Brandenburg Capital bei Beteiligung an Wirkaufenes; Holtzbrinck Digital bei Verkauf der Beteiligung an Poolworks; LBBW Venture Capital bei Beteiligung an Avandeo.

Stefan-Ulrich Müller (47) zählt zu den VC-Übervätern in Deutschland und ist „fachlich exzellent, angenehm und sachlich in Verhandlungen“, wie ein anderer Anwalt lobt.

azur-Urteil: CMS hat eine der traditionsreichsten VC-Praxen in Deutschland. Seit Jahren stützt sie sich auf die Reputation des Münchner Partners Müller, hinter dessen ruhigem und bescheidenem Auftreten sich tiefgreifendes Know-how verbirgt. Das hat ihm über die Jahre eine überaus loyale Mandantschaft beschert. Besonders gut kennt er sich in der Medizin- und Biotechbranche aus.
Der einzig denkbare Kritikpunkt wäre die seit jeher sehr starke Abhängigkeit der Praxis von Müller. Doch seit einiger Zeit zeigt sich eine zunehmend visible und dynamische Berliner VC-Praxis um Dr. Jörg Zätsch, der über ausgezeichnete Verbindungen zur Medienbranche und zu Business Angels verfügt.
Aufgrund ihrer Breite – die Kanzlei hat die bei Weitem größte Corporate-Praxis im Markt – konzentriert sich die Kanzlei nicht ausschließlich auf High-End-Arbeit. Dadurch ist sie flexibler bei den Honoraren und kann in preisempfindlichen Bereichen wie Venture Capital niedrigere Stundensätze anbieten. Die Arbeit von Jörg Zätschs für Gründer in Berlin ist hierfür ein gutes Beispiel.
Die Grenze zwischen dem VC- und dem Private-Equity-Team ist weniger strikt gezogen als bei manch anderer Kanzlei. So waren einige der bekanntesten CMS-Transaktionsanwälte an größeren VC-Deals beteiligt (vor allem für Holtzbrinck). Kurz gesagt: Venture Capital rückt in der Kanzlei immer stärker in den Fokus, so dass junge Änwälte bei CMS immer noch reichlich Wachstumspotenzial vorfinden.

Einstiegsgehalt: 80.000 bis 100.000 Euro plus Bonus bis 10.000 Euro

 

Hogan Lovells

Standorte: Düsseldorf und München

Praxisgröße: 5 Partner und 8 Associates

Aktuelle Top-Mandate: Deutsche Telekom Venture Funds bei ­Investition in Tripodo, Jamii, Roombeats, MobiLab Solutions und Mobile Monsters; Holtzbrinck Ventures bei Investition in Private Collections Internet, Hellofresh und Kiveda; Kleiner Perkins bei Investment in Friedola Technologies.

Volker Geyrhalter (45) hat von München aus starke Beziehungen zu VC-Häusern im Rheinland aufgebaut. Als Recruiting-Partner ist er zudem für die Ausbildung- und Personalpolitik seiner Kanzlei verantwortlich.

azur-Urteil: 2010 fusionierte die europäische Kanzlei Lovells mit der US-Kanzlei Hogan & Hartson zu Hogan ­Lovells. Vier Jahre nach dieser Megafusion ist die deutsche VC-Praxis ein exzellentes Beispiel dafür, wie ein Team von der internationalen Reichweite der Kanzlei profitieren kann.
Schon vorher war das Münchner Team ausgesprochen stark – nicht unbedingt aufgrund der Beziehungen zu den Technologieinvestoren in der bayrischen Hauptstadt, sondern weil die Anwälte früh erkannt hatten, dass Corporate-VC (Risikokapital von Konzernen wie Deutsche Telekom oder Holtzbrinck) in Deutschland einmal eine wichtige Rolle spielen würde.
Auch der Mandantenstamm der US-Büros hat einen gewissen Technologiefokus. Erster bedeutender Mandatsimport nach Deutschland war hier der Großinvestor Kleiner Perkins, der viel in diesem Sektor aktiv ist. Der Verlust des Berliner Büros an Morrison & Foerster im vergangenen Herbst bedeutete allerdings einen schweren Schlag für die Arbeit mit Medienbezug. Dafür werden die immer noch recht jungen Partner in München – Geyrhalter und der kommende Star Dr. Nikolas Zirngibl – von ihren Associates für die Führung des Teams gelobt. Das passt zum Gesamtbild, denn die Hogan-Lovells-Associates zeigten sich in der aktuellen azur-Umfrage sehr zufrieden mit ihrem Arbeitgeber.

Einstiegsgehalt: 90.000 bis 100.000 Euro plus Bonus bis 15.000 Euro

 

Noerr

Standorte: Berlin und München

Praxisgröße: 6 Vollpartner, 5 Salary-Partner und 4 Associates

Aktuelle Top-Mandate: Zalando-Gesellschafter (Rocket, Holtzbrinck u.a.) bei Anteilsverkauf an Kinnevik; Insight Ventures bei Verkauf von 62 Prozent der Anteile an Trivago; Interactive Media, ­Deutsche Telekom Innovation Pool bei Kauf von Xplosion.

Dr. Sascha Leske (40) ist vor allem für die Beratung von Rocket bekannt – ein Unternehmen der Samwer-Brüder, drei der bekanntesten deutschen VC-Investoren.

azur-Urteil: Nur wenige VC-Praxen sind im letzten Jahre so stark gewachsen wie die von Noerr. Das ist fast ausschließlich der Verdienst von Sascha Leske in Berlin, der zum Stammberater für Rocket und der Samwer-Brüder geworden ist. Da Rocket der mit Abstand prominenteste Internetinvestor im Markt ist, hat Noerr in den letzten Jahren enorm profitiert. Ihr Engagement bei Zalando etwa gibt den Weg vor, und Noerr folgt auf dem Fuße, auch bei Investitionen im Ausland. Rocket ist zweifelsohne der Mandant, um den sich alle anderen VC-Praxen reißen. Doch so segensreich diese Verbindung für Noerr auch ist – zugleich schränkt sie den Radius der Praxis ein. Noch vor zwei Jahren lief Noerr in den Augen der meisten Beobachter Gefahr, sich zu sehr auf Leske zu stützen. Das Rocket-Mandat hatte ihn beinahe völlig vereinnahmt. Inzwischen festigt aber ein zweiter Partner, Felix Blobel, seine Position im Markt, sodass Leske mehr Energie darauf verwenden kann, die Praxis zu verbreitern. Die Beziehung zu Rocket bedeutet, dass Associates buchstäblich im Zukunftslabor der deutschen Internetwirtschaft ­tätig sind. Das ist Motivation genug, dazuzugehören. Allerdings sprechen Anwälte innerhalb wie außerhalb der Praxis hinter vorgehaltener Hand auch von der Kehrseite der Medaille: Nur wenige Mandanten sind so anspruchsvoll wie Rocket, und der Traum, den Lifestyle in der hippen Hauptstadt Berlin genießen zu können, steht hinten an, wenn man Teil dieses Teams ist. Dort wird hart gearbeitet.

Einstiegsgehalt: 90.000 bis 100.000 Euro

 

Osborne Clarke

Standorte: Berlin und Köln

Praxisgröße: 4 Partner und 6 Associates

Aktuelle Top-Mandate: DerTour bei Venture-Capital-Finanzierung von Holidayinsider; DuMont Venture/Yourdelivery bei Finanzierung durch Macquarie.

Nicolas Gabrysch (43) war einer der Vorreiter im rheinländischen Markt für die Venture-Capital-Beratung.

azur-Urteil: Mit Gabrysch hat die britische Technologiekanzlei einen der aktivsten VC-Anwälte im Markt in ihren Reihen, der vom Kölner Büro aus schon seit Jahren viele Gründer berät. Der Schritt hin zur Beratung von VC-Investoren kann als erfolgreiches Beispiel für den restlichen Markt dienen. Gabrysch wurde bisher hauptsächlich mit DuMont Venture in Verbindung gebracht, hat seinen Mandantenkreis inzwischen aber auch um einige weitere Corporate-VC-Gesellschaften ergänzt. Der größte Wettbewerbsvorteil des Teams ist nach wie vor die enge Vernetzung mit der starken IT- und Medienpraxis, die den Mandantenstamm von Osborne Clarke mit starkem Fokus auf Internet- und weiter gefassten IT-Fragen berät. Ganz diskret eröffnete die Kanzlei vor Kurzem in Berlin ein neues Büro. Im Lauf dieses Jahres soll das Hauptstadtbüro fest etabliert werden. Auch am 2013 gegründeten Hamburger Standort ergeben sich Anknüpfungspunkte für Bewerber, die eine Venture-Capital-Tätigkeit mit Technologieschwerpunkt anstreben.

Einstiegsgehalt: 70.000 Euro plus Bonus bis 10.000 Eur0 (azur-Recherche)

 

Herausforderer

P+P Pöllath + Partners

Standorte: Berlin und München

Praxisgröße: 13 Partner und 25 Associates

Aktuelle Top-Mandate: EQT Expansion Capital bei Investment in Sportradar; Finanzierungsrunden bei Trademob und Tape.io.

Christian Tönies (37) zeigt, dass man auch von München aus eine starke Praxis in der Berliner VC-Szene aufbauen kann.

azur-Urteil: Pöllath war jahrelang ein Synonym für das Wachstum des Private-Equity- und VC-Geschäfts in München. Zuletzt konzentrierte sich das Team aber eher auf Private Equity. Auch die jüngeren Partner waren damit ausgelastet. Mit dem Aufstieg von Jungpartner Christian Tönies änderte sich das wieder. Er baute die Reputation der Kanzlei für VC wieder auf. Diese Leistung war umso beeindruckender, als er sich von München aus als wichtiger Akteur im umkämpften Berliner Markt etablieren konnte. In den vergangenen Jahren schöpfte das Pöllath-Team die Möglichkeiten des VC-Markts dennoch nicht voll aus, weshalb beträchtliches Potenzial für eine neue Anwaltsgeneration bleibt. Pöllath ist nach wie vor eine individualistische geprägte Kanzlei: Niemand verkündet eine Strategie von oben, die Anwälte selbst haben viel Freiraum – wie die Entwicklung von Tönies zeigt. So hat es die kommende Generation selbst in der Hand, das Potenzial bei Start-ups zu heben, die P+P zurzeit eher selten berät.

Einstiegsgehalt: 90.000 Euro

 

Raue

Standort: Berlin

Praxisgröße: 2 Partner und 5 Associates

Aktuelle Top-Mandate: Sixt e-ventures bei Beteiligung an Scondoo; Paragon Partners bei Kauf von Wer-liefert-was; SKB Kapitalbeteiligungsgesellschaft KölnBonn bei Verkauf der Magic Media ­Company an Dubag.

Prof. Dr. Andreas Nelle (51) ist aufgrund seiner Vielseitigkeit eines der bekanntesten Gesichter in der Berliner VC-Szene.

azur-Urteil: Bis vor Kurzem war Raue vor allem für die Beratung von Start-ups bekannt. Doch im Mobilitätssektor, der für die VC-Branche immer wichtiger wird, baute die Kanzlei eine starke Beziehung zum Investor Sixt e-ventures auf. Im Laufe der letzten zwei Jahre schaffte es Nelle, ein Team um sich zu formieren, das die Präsenz der Kanzlei im Markt maßgeblich vergrößerte: Einer seiner Senior Associates ist in der Berliner VC-Szene besonders aktiv. Die besondere Kanzleikultur bei Raue heben auch die Associates immer wieder hervor. Die Sozietät bietet Flexibilität in einem Ausmaß, wie es bei Wettbewerber nur selten üblich ist (vier Partner arbeiten in Teilzeit). Gleichzeitig zeigt Raue viel Engagement bei der Ausbildung ihrer Associates. Fachliche Inhalte vermittelt nicht nur ein Raue-eigenes Programm, sondern auch die Fortbildungskooperation Jurday mit anderen Kanzleien. Zudem lobten Associates in der aktuellen azur-Umfrage die Work-Life-Balance. Immer an der Spitze der VC-Entwicklungen und dabei trotzdem kein Sweatshop – Raue ist eine interessante Alternative.

Einstiegsgehalt: 85.000 Euro

 

Reed Smith

Standort: München

Praxisgröße: 2 Partner, 1 Counsel und 2 Associates

Aktuelle Top-Mandate: Target Partners bei Finanzierung von ­Adeven; Edelsteinhändler bei Finanzierungsrunde.

Dr. Justus Binder (45) hat die VC-Praxis der ­großen US-Kanzlei in München gegründet.

azur-Urteil: Da die amerikanische Kanzlei über eine immense Corporate-Praxis mit zahlreichen Büros in den Vereinigten Staaten verfügt, gibt es mehr als genug Kontakte, die das immer noch kleine Münchner Büro nutzen kann. Dabei ist die VC-Praxis an der Isar aber nicht auf weitere Transfermandanten angewiesen, schließlich unterhält Justus Binder als federführender Partner eine enge Verbindung zu dem bedeutenden Münchner Investor Target Partners. Dieser sorgt regelmäßig für Mandate, und Binder gilt entsprechend als ­einer der erfahrensten VC-Anwälte im Markt. Er wechselte 2012 von SJ Berwin und brachte seinen Mandanten mit. Durch das breite Full-Service-Angebot der Praxis kann er Portfolio-Unternehmen nun besser betreuen. Allerdings ist das Team immer noch klein. Jungen Anwälten bietet sich bei Reed Smith darum beträchtliches Potenzial.

Einstiegsgehalt: 85.000 bis 100.000 Euro

 

Ebenfalls empfehlenswert

AFR Aigner Fischer

Standort: München

Praxisgröße: 3 Partner und 3 Associates

Aktuelle Top-Mandate: Aurelius bei Erwerb der deutschen IT-Sparte von Tieto.

Florian Aigner (42) ist, wie seine Kanzlei, bestens in München vernetzt.

azur-Urteil: Diese Münchner Boutique beschreiben manche als den geistigen Nachfolger von Pöllath & Partner (wo die meisten Partner in der Tat ihre Karriere begonnen haben): junge, besonders unternehmerische und individualistische Anwälte, die ihre ­eigene Transaktions- und Steuerrechtsboutique aufgebaut haben.
Durch dieses Format ist die Kanzlei besonders für Finanzinvestoren geeignet. Das zeigt der Mandantenstamm, zu dem mittelgroße ­Private-Equity-Häuser und zahlreiche Akteure in der Münchner VC-Szene zählen. Die Partner verfügen über hervorragende Kontakte in die Münchner Finanz- und Unternehmerszene. Sicher wird AFR in der nahen Zukunft kein raketenartiges Wachstum zeigen. Doch für unternehmerische Anwälte mit Corporate- und Steuerrechtsexpertise bietet AFR eine Umgebung, wie man sie im Markt nur selten findet.

Einstiegsgehalt: 80.000 bis 100.000 Euro (Stand 2013)

 

Dechert

Standorte: München und Frankfurt

Praxisgröße: 2 Vollpartner, 3 Salary-Partner und 7 Associates

Aktuelle Top-Mandate: Motain/iLiga bei MBO und bei Zehn-Millionen-Euro-Finanzierungsrunde mit Earlybird; HeidelbergCapital bei geplantem Exit einer Portfoliogesellschaft aus dem Life-Science-Sektor; SG Growth Partners/Stripes Group bei zweiter Finanzierungsrunde von Netbiscuits.

Federico Pappalardo (49) beriet iLiga bei einer der größten Frühinvestitionen 2013.

azur-Urteil: Pappalardo ist seit nunmehr zehn Jahren bei der US-Kanzlei tätig und hat dort ­seinen Platz gefunden. Er zählte schon vor Jahren zu den Vorreitern in der Münchner Venture-Capital-Szene. Obwohl er mittlerweile ein breites Transaktionsspektrum berät, wird Dechert von Investoren immer noch für interessante – und häufig großvolumige – Venture-Capital-Arbeit mandatiert. Die Zehn-Millionen-Euro-Finanzierungsrunde für iLiga war solch ein Fall. Aus den US-Büros – vor allem von der Ostküste – kommen zahlreiche wertvolle Kontakte nach Deutschland. Doch ebenso wie bei anderen US-Sozietäten, wie etwa Reed Smith oder Gibson Dunn, wächst das Dechert-Team seit Jahren personell nur sehr langsam. Bewerber finden somit zwar interessante VC-Mandate und ein weltweit marktführendes Know-how bei Investmentfonds vor, gleichzeitig aber auch überschaubare Strukturen. Bestandteil der Kanzleiwachstumsstory zu sein, macht daher den Reiz der Arbeit für diese Sozietät aus. Den jungen Anwälten werden hier die Entwicklungschancen freilich nicht auf dem Silbertablett serviert. Sie müssen hart erarbeitet werden.

Einstiegsgehalt: keine Angaben

 

Jones Day

Standorte: Frankfurt und München

Praxisgröße: 8 Partner, 2 Associates und 2 of Counsel

Aktuelle Top-Mandate: Seventure bei Finanzierungsrunde von Navabi und Myobis; Ventech bei Finanzierungsrunde für Asgoodas.nu.

Ivo Posluschny (44) ist sowohl in der breiten Private-Equity-Praxis als auch im Venture-Capital-Team der US-Kanzlei tätig.

azur-Urteil: Die US-Großkanzlei ist in den letzten Jahren auch in Deutschland kräftig gewachsen. Sie eröffnete 2012 ein neues Büro in Düsseldorf und gewann seither etliche Seiteneinsteiger als Partner. Der Schwerpunkt der Praxis liegt eindeutig auf der Private-Equity-Beratung, und weil außerdem weltweit etliche Großkonzerne zum Mandantenstamm der Kanzlei zählen, könnte man meinen, dass die Venture-Kapital-Beratung für Jones Day keine große Rolle spielt. Doch weit gefehlt: Gerade das Münchner Büro hat im Laufe der Jahre zwei Partner gewonnen, die schrittweise eine Corporate-VC-Praxis (Deutsche Telekom ist ein Beispiel hierfür) und einen vielseitigen Technologiefokus aufgebaut haben. Alle Anwälte, einschließlich noch jüngerer Associates, werden bei Jones Day zu unternehmerischem Verhalten ermutigt – Gehalt und Bonus etwa richten sich danach. Denn schon ab dem zweiten Berufsjahr entwickeln sich die Gehälter der Anwälte im Wesentlichen analog zu deren individuellen Leistung. Im Schatten von zwei wichtigen deutschen VC-Partner gibt es jedoch noch Platz für Wachstum, zumal keine starre Vergütungsstruktur die Eigen­initiative der Junganwälte bremst. Ein weiteres Plus ist die weltweite Technologiepraxis.

Einstiegsgehalt: bis 115.000 Euro