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27.05.2014 | Autor/in: Norbert Parzinger
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Münster: Deutsch-Niederländischer Juristenpreis geht an Vertrags- und Insolvenzrechtler

Der Osnabrücker Jurist Kilian Rolfs und Björn Hoops aus Groningen haben den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Deutsch-Niederländischen Juristenpreis erhalten. Der von den Kanzleien Alpmann Fröhlich und JPR Advocaten gestiftete Preis wird seit 2005 im Zwei-Jahres-Turnus vergeben.

Rolfs wurde für seine Masterarbeit „Die Wahl von Schweizer Recht als das auf Verträge anwendbare Recht – Eine Untersuchung zur Rechtswahl“ ausgezeichnet, der die Jury ebenso hohe Praxisrelevanz bescheinigte wie Hoops‘ rechtsvergleichender Abschlussarbeit im niederländischen und deutschen Insolvenzrecht. Rolfs ist inzwischen beim Industriedienstleister Siem Offshore Contractors tätig, Hoops promoviert an der Rijksuniversiteit Groningen.

Mit dem Deutsch-Niederländischen Juristenpreis prämieren die beiden gemeinsam in der Grenzregion aktiven Kanzleien herausragende Abschlussarbeiten. Der Jury gehörten 2014 Vertreter der Universitäten Münster, Groningen und Maastricht sowie der Münsteraner Landgerichtspräsident Klaus Schelp an. Kooperationspartner der Stifter ist die Hanse Law School, das gemeinsame Jura-Studienangebot der Universitäten Bremen, Oldenburg und Groningen. Die Schirmherrschaft übernahm der kommunale Arbeitskreis Euregio. (Norbert Parzinger)