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29.10.2013 | Autor/in: Markus Lembeck
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Energiewende im Visier: Institut für Berg- und Energierecht feiert Jubiläum

Das Institut für Berg- und Energierecht der Technischen Universität Clausthal-Zellerfeld hat sich zu seinem 50-jährigen Bestehen intensiv mit den Auswirkungen der Energiewende beschäftigt.

Auf der Jubiläums-Veranstaltung des Lehrstuhls von Professor Dr. Hartmut Weyer standen aus wissenschaftlicher Sicht der notwendige Umbau der Energienetze und die Auswirkungen des Gesetzes für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) im Vordergrund. Das Institut für Berg- und Energierecht ist in der Fakultät für Energie- und Wirtschaftswissenschaften angesiedelt und das einzige juristische Institut an der niedersächsischen TU. Deshalb sind die juristischen Schwerpunkte in der Regel interdisziplinär angelegt.

Bergrecht und Energierecht werden an mehreren deutschen Hochschulen erforscht. Mit dem Institut für Energierecht an der Universität Köln unterhält Clausthal-Zellerfeld zum Beispiel eine dauerhafte Kooperation zu Fragen des Bergrechts. Das Bochumer Institut für Berg- und Energierecht konnte Anfang 2013 sein 25-jähriges Bestehen feiern.

Der Bedeutungswandel von einem Rechtsgebiet, das sich vorrangig mit dem Abbau fossiler Brennstoffe befasste, zu einem Schnittstellengebiet zwischen Energiepolitik und Energierecht ist vermutlich nicht unumkehrbar. In der Diskussion um das sogenannte Fracking ist die bergrechtliche Beurteilung von Risiken und möglichen Schäden plötzlich wieder gefragt. (Markus Lembeck)