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24.09.2013 | Autor/in: Markus Lembeck
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European Studies: Neuer Masterstudiengang mit Jura-Schwerpunkt

Eine echte grenzüberschreitende Studienalternative schafft die Universität Mainz mit ihrem neuen konsekutiven Master in European Studies. Studienorte sind Mainz, Oppeln (Polen) und Dijon (Frankreich), einer der thematischen Schwerpunkte liegt auf den Rechtswissenschaften.

Mainz: Neuer Europa-Master

Aus jedem der drei beteiligten Länder können zehn Studierende teilnehmen. Der zweijährige Studienverlauf ist für alle Teilnehmer gleich: Im ersten Semester studiert die Gruppe in Oppeln und widmet sich Themen der Kategorien Kultur und Gesellschaft. Das zweite Semester, das in Mainz stattfindet, legt den Schwerpunkt auf die Politikwissenschaft. Im dritten Semester an der Université de Bourgogne in Dijon beschäftigen sich die Studenten mit juristischen Fragestellungen. Das abschließende vierte Semester ist für ein europabezogenes Praktikum sowie die Masterarbeit reserviert.

Wer gute Sprachkenntnisse in Englisch und Französisch mitbringt und sich beruflich in Richtung EU und Europa orientieren will, kann sich ab April wieder für die maximal zehn Mainzer Teilnehmerplätze bewerben. Die Unterrichtssprache in Oppeln ist Englisch, in Mainz Deutsch und Englisch, in Dijon Französisch. Studienbegleitend belegen die Master-Studierenden Sprachkurse in den Nicht-Muttersprachen.

Der Studiengang richtet sich an Bachelor-Absolventen aus unterschiedlichen Fächern, die einen Anteil von jeweils mindestens 65 Credits in Politikwissenschaft oder Jura vorweisen können. Erfolgreiche Teilnehmer erhalten von allen drei beteiligten Universitäten einen Abschluss. Die Einrichtung des Europa-Masters wurde von der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) gefördert. Mit Förderung der DFH existiert in Mainz bereits ein integriertes Bachelor- und Master-Studienangebot im Bereich Jura. Auch in jenem Fall ist ein Auslandsaufenthalt in Dijon Bestandteil der Ausbildung. (Markus Lembeck)