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30.07.2013 | Autor/in: Désirée Balthasar
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Würzburg: Jura-Kooperation mit Peking ausgeweitet

Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg erweitert ihre Zusammenarbeit mit der Peking-Universität, um den Austausch von Jurastudenten beider Länder zu intensivieren. Die deutsch-chinesische Kooperation in den Rechtswissenschaften ist im Juli offiziell unterzeichnet worden.

Bereits seit drei Jahren besteht ein Partnerschaftsabkommen zwischen Peking und Würzburg, bisher vor allem im Strafrecht. Künftig sollen Studierende und Wissenschaftler darüber hinaus zum Umwelt- und Energierecht forschen.

Die erste Veranstaltung ist für das nächste Frühjahr geplant: In einem Workshop werden sich Experten und Behördenleiter aus China mit dem deutschen Umwelt- und Energierecht auseinandersetzen. Auch ein Forschungszentrum für Technik und Recht soll realisiert werden, gemeinsam mit der Sinologie und den Wirtschaftswissenschaften.

Jura-Absolventen mit Interesse an China können außerdem ein Masterstudium an der Renmin Universität absolvieren. Die deutsch-chinesische Forschungsstelle für Rechtsvergleich bietet diese Möglichkeit an, hier können auch chinesische Jurastudenten für ein Aufbaustudium im Europäischen Recht nach Würzburg kommen.

Kooperationen zwischen chinesischen und deutschen Hochschulen nehmen in den letzten Jahren vermehrt zu. Neben Würzburg und Hamburg (mehr…) bieten etwa Göttingen (mehr…), Heidelberg (mehr…) oder Köln (mehr…) Partnerprogramme oder Masterstudiengänge mit chinesischen Universitäten an. (Désirée Schliwa)

Mehr zu diesem Thema in der kommenden Ausgabe des azur-Karrieremagazin, Ausgabe 2/2013, das am 21. Oktober erscheint.