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30.07.2013 | Autor/in: Norbert Parzinger
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München: LMU-Zivilrechtler erhält Ars Legendi-Preis

Der Ars Legendi-Preis für exzellente Hochschullehre geht 2013 an Professor Dr. Stephan Lorenz an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität. Der Lehrstuhlinhaber für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung teilt sich die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung mit einem Darmstädter TU-Professor.

Stitftet Begeisterung: Stephan Lorenz erhält den Ars-Legendi-Preis.

Trotz großer Teilnehmerzahlen, so die Begründung der Jury, stifte Lorenz Begeisterung für sein Fach und passe die Fülle der zivilrechtlichen Inhalte an die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Studienanfänger an, ohne den inhaltlichen Anspruch herunterzuschrauben. Zusätzlich biete er spezielle Veranstaltungen zu Lerntechniken und Studiengestaltung sowie Podcasts und andere internetbasierte Inhalte an. 

Der Ars Legendi-Preis für exzellente Hochschullehre wird seit 2006 vergeben, zunächst für jährlich wechselnde Fachgebiete, seit diesem Jahr für eine „spezifische Lehrsituation“. Dabei stand nun die Lehre in der Studieneingangsphase im Mittelpunkt. Ausgelobt wird der Preis vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, dem rund 3.000 Unternehmen, Verbände, Stiftungen und Privatpersonen angehören, und der deutschen Hochschulrektorenkonferenz.

Daneben existiert seit 2012 der Ars Legendi-Fakultätenpreis Rechtswissenschaft, der exzellente Lehre an Jurafakultäten auszeichnet. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis ging letztes Jahr an Dr. Julian Krüper von der Universität Düsseldorf (mehr…), der diesjährige Preisträger steht noch nicht fest. Initiatoren sind der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, der Deutsche Juristen-Fakultätentag und das Kompetenzzentrum für juristisches Lernen und Lehren an der Universität Köln. (Norbert Parzinger)